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  • BundesfachwartInnentagung in Gols

    BundesfachwartInnentagung 2017 in Gols

    Die 61. Auflage der Tagung der Bundesfachwartinnen und Bundesfachwarte des ASVÖ fand heuer erstmals im Burgenland statt. ASVÖ Burgenland-Präsident Robert Zsifkovits und Vizepräsident Hans Schrammel, zugleich gastgebender Bürgermeister, begrüßten die rund 50 Spartenbetreuerinnen und Spartenbetreuer aus ganz Österreich. Mit den Landtagsabgeordneten Kilian Brandstätter und Karin Stampfel sowie Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner war auch die burgenländische Politik prominent bei der Begrüßung zur Veranstaltung vertreten.

     
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  • Trimmel und Sulzbacher sind die Geschäftsführer der neuen Bundes-Sport GmbH

    V.l.n.r: Stefan Grubhofer (SPORTUNION), Clemens Trimmel, Mag. Michael Sulzbacher, Mag. Paul Nittnaus (ASVÖ), Maurer (ASKÖ), Armin Assinger / © HBF/Pusch

    Ab 1. Jänner 2018 übernehmen Clemens Trimmel und Michael Sulzbacher die sportlichen bzw. wirtschaftlichen Belange des organisierten Sports in der neu zu gründenden gemeinnützigen Gesellschaft Bundes-Sport GmbH. Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Armin Assinger, stellte Sportminister Hans Peter Doskozil die künftigen Geschäftsführer der Bundes-Sport GmbH vor. Clemens Trimmel wird Geschäftsführer für Förderungen der Sportorganisationen und Michael Sulzbacher Geschäftsführer für kaufmännische Angelegenheiten und gleichzeitig Geschäftsführer der Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH.

     
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  • ASVÖ stellt den Top-Sportverein 2017

    Die Vertreter unserer beiden Preisträger der Wahl

    Bei der BSO Cristall Gala wurde der Inline Skate Verein „Tigers“ Stegersbach zum Sportverein des Jahres 2017 gewählt. Mit dem Sport- und Kulturverein FC-Donald erreichte ein weiterer ASVÖ-Verein den zweiten Platz. In der Kategorie Top-Funktionärin 2017 belegte die ASVÖ-Funktionärin Eva Pauschenwein (Karate) Platz 2 hinter Kerstin Govekar (Rollstuhltanzen).

     
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BSO-Präsident Hundstorfer: "Sport fordert Ministerposten"

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer und BSO-Vizepräsidenten Hartwig Löger und Michael Eschlböck fordern von der neuen Bundesregierung einen höheren Stellenwert für den Sport. / Bild: BSO/Leo Hagen

Im Rahmen einer Pressekonferenz erhob die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) Forderungen an die neue Bundesregierung. Beibehalt des Sportministeriums sowie Sicherstellung der finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Freiwilligensystems sind die wesentlichen Eckpunkte.

Sport begeistert in Österreich jede Woche vier Millionen Menschen. 50 Prozent der ÖsterreicherInnen sind mindestens einmal pro Woche mit mittlerer Intensität länger als 10 Minuten aktiv. Jeder und jede Vierte nimmt zumindest zwei- bis dreimal pro Monat an organisierten sportlichen Aktivitäten teil (vgl. IFES Bewegungsmonitoring 2017, das demnächst veröffentlicht wird). Mehr als 500.000 ÖsterreicherInnen sind jede Woche bereit, sich ehrenamtlich für ihren Sport zu engagieren (vgl. BMASK Freiwilligenbericht 2015). Mehr als 15 Milliarden Euro trägt der Sport direkt und indirekt zum BIP bei und ist Arbeitgeber für 333.000 Menschen – Ehrenamtliche nicht mitgerechnet. Körperliche Aktivität spart dem Staat jedes Jahr bis zu 530 Millionen Euro (vgl. SportsEconAustria-Studien). Und auch eine weitere Studie belegt, dass sich Investitionen in Sport und Bewegung bezahlt machen. Denn jeder in den Sport investierte Euro kommt fünffach zurück (vgl. Weiß)!

Die BSO erwartet, dass die Politik diesen Fakten Rechnung trägt und den Sport im Programm einer neuen Bundesregierung entsprechend abbildet und richtet an diese daher Forderungen unter anderem betreffend den Stellenwert des Sports, das Thema Bewegung für Kinder und Jugendliche, die Infrastruktur und Sportgroßveranstaltungen oder die Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich.

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer: „Der Sport braucht einen höheren politischen Stellenwert und darf nicht wieder zum Wanderpokal werden. Wir plädieren daher für den Beibehalt eines Sportministeriums, idealerweise beim Verteidigungsressort. Zudem sind die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Funktionieren unseres Freiwilligensystems im Sport seitens der Bundespolitik sicherzustellen. Neben einer Valorisierung der Besonderen Bundes-Sportförderung fordern wir gleiche steuerliche Anreize wie Bildung, Soziales und Kultur. Bereits vor der Wahl waren sich die Parteien in Punkten wie Sport und Schule oder Sportinfrastruktur einig. Nun gilt es, diese Inhalte auch einzufordern.“

BSO-Vize- und SPORTUNION-Präsident Hartwig Löger: „Kinder und Jugendlichen sind das Kapital unserer Zukunft. Aktuelle Studien verdeutlichen weiterhin die drastischen Entwicklungen in eine gesundheitsschädigende Richtung. Wir fordern daher die Umsetzung der täglichen Bewegung an allen Kindergärten, Volkschulen und Schulen der 10- bis 14-Jährigen in der nächsten Periode sowie eine hundertprozentige Offenheit des Bildungssektors für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Auch die Haftungsbestimmungen für die vielen Tausenden Sportbetreuerinnen und -betreuer müssen entschärft werden!“

BSO-Vize- und AFBÖ-Präsident Michael Eschlböck: „Wir fordern die notwendigen Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich. Dabei gilt es alle Beteiligten in die Pflicht zu nehmen und eine gesamtösterreichische Abstimmung zu gewährleisten, wenn es um Sportstätten und Bewerbungen für Sportgroßveranstaltungen geht. Es braucht auch ein auf den Sport abgestimmtes Bildungssystem, das bereits ab dem Alter von 10 Jahren Rücksicht auf die Erfordernisse ernsthaften Leistungssports nimmt, sportartenspezifische Leistungszentren, die bereits für den Nachwuchs offen sind, Arbeitsplätze in den Heeressportzentren am selben Ort, begleitende Berufsausbildungsangebote und eine finanzielle Basisunterstützung zum Beispiel in Form der Sporthilfe, die eine echte Entlastung darstellt.“

Einen Bericht der BSO von der Pressekonferenz können sie hier abrufen: https://www.youtube.com/watch?v=qmAnU93r-io

14.11.2017 08:44

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