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  • 3. Kinder gesund bewegen - Kongress

    (c) Fit Sport Austria

    Von 13.-14. April führen die drei Sport-Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION gemeinsam mit ihrer Fit Sport Austria GmbH den 3. „Kinder gesund bewegen“-Kongress in Wr. Neustadt durch.

     
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  • Früherer ASVÖ-Präsident und ÖOC-Ehrenmitglied Dr. Gernot Wainig überraschend verstorben!

    Dr. Gernot Wainig (c) GEPA

    In der Nacht zum 25. Jänner ist Dr. Gernot Wainig in Wien völlig überraschend im 74. Lebensjahr verstorben. Dr. Gernot Wainig war von 1997 bis 2005 Präsident des Allgemeinen Sportverbandes Österreichs und leitete den Verband in einer Phase äußerer Veränderungen. Für seine langjährige Tätigkeit im Österreichischen Olympischen Comité wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.   Dr. Wainig war hauptberuflich im Bildungsbereich tätig und an der Pädagogischen Akademie Graz zuletzt für die Lehrerschaft Graz zuständig. Seine sportliche Laufbahn begann er als aktiver Fußballer, dann war er Trainer und Vereinsobmann. Im steirischen Fußballverband und im Allgemeinen Sportverband Österreichs bekleidete verschiedene Funktionen auf fachsportlicher Ebene, bis er im Jahr 1997 zum Präsidenten des ASVÖ gewählt wurde.

     
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BSO-Präsident Hundstorfer: "Sport fordert Ministerposten"

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer und BSO-Vizepräsidenten Hartwig Löger und Michael Eschlböck fordern von der neuen Bundesregierung einen höheren Stellenwert für den Sport. / Bild: BSO/Leo Hagen

Im Rahmen einer Pressekonferenz erhob die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) Forderungen an die neue Bundesregierung. Beibehalt des Sportministeriums sowie Sicherstellung der finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Freiwilligensystems sind die wesentlichen Eckpunkte.

Sport begeistert in Österreich jede Woche vier Millionen Menschen. 50 Prozent der ÖsterreicherInnen sind mindestens einmal pro Woche mit mittlerer Intensität länger als 10 Minuten aktiv. Jeder und jede Vierte nimmt zumindest zwei- bis dreimal pro Monat an organisierten sportlichen Aktivitäten teil (vgl. IFES Bewegungsmonitoring 2017, das demnächst veröffentlicht wird). Mehr als 500.000 ÖsterreicherInnen sind jede Woche bereit, sich ehrenamtlich für ihren Sport zu engagieren (vgl. BMASK Freiwilligenbericht 2015). Mehr als 15 Milliarden Euro trägt der Sport direkt und indirekt zum BIP bei und ist Arbeitgeber für 333.000 Menschen – Ehrenamtliche nicht mitgerechnet. Körperliche Aktivität spart dem Staat jedes Jahr bis zu 530 Millionen Euro (vgl. SportsEconAustria-Studien). Und auch eine weitere Studie belegt, dass sich Investitionen in Sport und Bewegung bezahlt machen. Denn jeder in den Sport investierte Euro kommt fünffach zurück (vgl. Weiß)!

Die BSO erwartet, dass die Politik diesen Fakten Rechnung trägt und den Sport im Programm einer neuen Bundesregierung entsprechend abbildet und richtet an diese daher Forderungen unter anderem betreffend den Stellenwert des Sports, das Thema Bewegung für Kinder und Jugendliche, die Infrastruktur und Sportgroßveranstaltungen oder die Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich.

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer: „Der Sport braucht einen höheren politischen Stellenwert und darf nicht wieder zum Wanderpokal werden. Wir plädieren daher für den Beibehalt eines Sportministeriums, idealerweise beim Verteidigungsressort. Zudem sind die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Funktionieren unseres Freiwilligensystems im Sport seitens der Bundespolitik sicherzustellen. Neben einer Valorisierung der Besonderen Bundes-Sportförderung fordern wir gleiche steuerliche Anreize wie Bildung, Soziales und Kultur. Bereits vor der Wahl waren sich die Parteien in Punkten wie Sport und Schule oder Sportinfrastruktur einig. Nun gilt es, diese Inhalte auch einzufordern.“

BSO-Vize- und SPORTUNION-Präsident Hartwig Löger: „Kinder und Jugendlichen sind das Kapital unserer Zukunft. Aktuelle Studien verdeutlichen weiterhin die drastischen Entwicklungen in eine gesundheitsschädigende Richtung. Wir fordern daher die Umsetzung der täglichen Bewegung an allen Kindergärten, Volkschulen und Schulen der 10- bis 14-Jährigen in der nächsten Periode sowie eine hundertprozentige Offenheit des Bildungssektors für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Auch die Haftungsbestimmungen für die vielen Tausenden Sportbetreuerinnen und -betreuer müssen entschärft werden!“

BSO-Vize- und AFBÖ-Präsident Michael Eschlböck: „Wir fordern die notwendigen Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich. Dabei gilt es alle Beteiligten in die Pflicht zu nehmen und eine gesamtösterreichische Abstimmung zu gewährleisten, wenn es um Sportstätten und Bewerbungen für Sportgroßveranstaltungen geht. Es braucht auch ein auf den Sport abgestimmtes Bildungssystem, das bereits ab dem Alter von 10 Jahren Rücksicht auf die Erfordernisse ernsthaften Leistungssports nimmt, sportartenspezifische Leistungszentren, die bereits für den Nachwuchs offen sind, Arbeitsplätze in den Heeressportzentren am selben Ort, begleitende Berufsausbildungsangebote und eine finanzielle Basisunterstützung zum Beispiel in Form der Sporthilfe, die eine echte Entlastung darstellt.“

Einen Bericht der BSO von der Pressekonferenz können sie hier abrufen: https://www.youtube.com/watch?v=qmAnU93r-io

14.11.2017 08:44

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