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  • Trimmel und Sulzbacher sind die Geschäftsführer der neuen Bundes-Sport GmbH

    V.l.n.r: Stefan Grubhofer (SPORTUNION), Clemens Trimmel, Mag. Michael Sulzbacher, Mag. Paul Nittnaus (ASVÖ), Maurer (ASKÖ), Armin Assinger / © HBF/Pusch

    Ab 1. Jänner 2018 übernehmen Clemens Trimmel und Michael Sulzbacher die sportlichen bzw. wirtschaftlichen Belange des organisierten Sports in der neu zu gründenden gemeinnützigen Gesellschaft Bundes-Sport GmbH. Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Armin Assinger, stellte Sportminister Hans Peter Doskozil die künftigen Geschäftsführer der Bundes-Sport GmbH vor. Clemens Trimmel wird Geschäftsführer für Förderungen der Sportorganisationen und Michael Sulzbacher Geschäftsführer für kaufmännische Angelegenheiten und gleichzeitig Geschäftsführer der Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH.

     
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  • ASVÖ stellt den Top-Sportverein 2017

    Die Vertreter unserer beiden Preisträger der Wahl

    Bei der BSO Cristall Gala wurde der Inline Skate Verein „Tigers“ Stegersbach zum Sportverein des Jahres 2017 gewählt. Mit dem Sport- und Kulturverein FC-Donald erreichte ein weiterer ASVÖ-Verein den zweiten Platz. In der Kategorie Top-Funktionärin 2017 belegte die ASVÖ-Funktionärin Eva Pauschenwein (Karate) Platz 2 hinter Kerstin Govekar (Rollstuhltanzen).

     
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  • BSO-Präsident Hundstorfer: "Sport fordert Ministerposten"

    BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer und BSO-Vizepräsidenten Hartwig Löger und Michael Eschlböck fordern von der neuen Bundesregierung einen höheren Stellenwert für den Sport. / Bild: BSO/Leo Hagen

    Im Rahmen einer Pressekonferenz erhob die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) Forderungen an die neue Bundesregierung. Beibehalt des Sportministeriums sowie Sicherstellung der finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Freiwilligensystems sind die wesentlichen Eckpunkte.

     
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Stefan Denifl triumphiert bei der Ö-Tour

Stefan Denifl, fünfter rotweißroter Toursieger der Profi-Ära / Bild: Expa Pictures

Vier Jahre nach Riccardo Zoidl feiert die Österreich-Rundfahrt wieder einen heimischen Sieger. Sefan Denifl ist erst der fünfte rotweißrote Triumphator seit der Öffnung für Profis 1996. Seine ersten Rennen bestritt der Tiroler einst beim ASVÖ-Verein ÖAMTC Recheis Scott Lattella Innsbrucker Schwalben.

Noch als Jugendlicher stieg Stefan Denifl vom Mountainbike aufs Straßenrennrad um. Eine gute Entscheidung, die ihm 2003 auch den Meistertitel auf dem Berg einbrachte. Ein Jahr später gewann er die OÖ-Rundfahrt der Junioren. 2006 unterschrieb Denifl beim Team Vorarlberg seinen ersten Profivertrag, den er 2008 zum Staatsmeistertitel im Einzelzeitfahren und seinen ersten internationalen Erfolg beim U23-Rennen Rund um den Henningerturm in Frankfurt ummünzte. Drei Jahre später stand er schon im Aufgebot eines UCI Pro Teams, des luxemburgischen Leopard Tek Teams um die Schleck-Brüder. 2014 im Schweizer IAM-Cycling-Team fuhr der starke Bergfahrer 2014 als Siebenter bei Paris-Nizza ins Rampenlicht, ein Jahr später war Denifl Bergpreissieger der Tour de Suisse. Sein herausragendster Erfolg bis zum Sieg der Österreich-Rundfahrt.

Den Grundstein zum Gesamtsieg der 69. Ö-Tour legte der 29-Jährige vom irischen UCI-Continental-Team Aqua Blue Sports als Zweiter auf dem Kitzbüheler Horn hinter Miguel Angel Lopez, dem Tour-de-Suisse-Sieger 2016. Damit übernahm Denifl das gelbe Führungstrikot, verteidigte es tags darauf auf der Königsetappe über den Großglockner nach St. Johann/Alpendorf und auf dem abschließenden Teilstück nach Wels souverän. „Wahnsinn, es war eine geniale Woche, die ich jetzt erst verarbeiten muss. Ich kann das alles noch gar nicht realisieren. Danke an mein Team, die Fans und den Veranstaltern! Es war nicht nur in den Beinen eine brutale Woche, sondern auch vom Stress her. Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen, als ich ins Ziel kam“, jubelte der Stubaitaler nach seinem größten Sieg vor dem Spanier Delio Fernandez und dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Felix Großschartner (CCC Sprandi Polkowicze) verpasste als Vierter um eine Sekunde den Sprung aufs Podest.  Den Bergpreis sicherte sich der Niederländer Pieter Weening vor Staphan Rabitsch (Team Felbermayr Wels), Sprintsieger wurde der Belgier Sep Vanmarcke vor dem italienischen Olympiasieger Elia Vivani, der zwei Etappen gewonnen hatte, die Mannschaftswertung ging an Team Dimension Data. Alle Infos zur Ö-Tour auf www.oesterreich-rundfahrt.at.

Georg Totschnig, der 1993 noch als Amateur die Österreich-Rundfahrt gewonnen hatte, war 2000 der erste heimische Profisieger der Open-Ära, Gerrit Glomser (2002, 2003), Thomas Rohregger (2008), Riccardo Zoidl (2013) und 2017 Stefan Denifl folgten. Für die 1899 gegründeten Innsbrucker Schwalben bzw. ASVÖ ÖAMTC Recheis Scott Lattella Innsbruck traten u.a. Richard Menapace, Georg Totschnig, Mario Traxl, Armin Purner, Gerrit Glomser, Gerhard Trampusch und auch Stefan Denifl in die Pedale.

09.07.2017 20:43

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