Frauen im Sport
Das Ziel der Arbeit der ASVÖ-Frauenreferates besteht vor allem darin, die Inhalte der Brighton Declaration innerhalb des ASVÖ umzusetzen. Diese Grundsatzerklärung über die Stellung der Frauen im Sport wurde 1994 europaweit verabschiedet und hat zu einer verstärkten Berücksichtigung der Anliegen von Frauen im Kontext des Themenfeldes Sport - Bewegung - Gesundheit geführt. Dafür benötigt es die Mitarbeit und das Interesse aller im ASVÖ tätigen Ehren- und Hauptamtlichen.
Die Ergebnisse der von der BSO 1999 in Auftrag gegebenen Studie Sport 2000 - Entwicklungen und Trends im österreichischen Sport - belegen eindeutig, wie es um den Bereich Frauen im Sport steht. Ein Zitat aus dieser Studie: "Ein zentrales Anliegen der österreichischen Sportvereine besteht folglich darin, verstärkt ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) zu rekrutieren. Zielgruppen wären Frauen, Eltern, ..."
Frauen arbeiten im Sportverein zumeist unter schlechteren Vertragsverhältnissen als Männer. Für die Verbesserung der Sportvereinsstruktur ist eine verstärkte Integration von Frauen besonders wichtig.
Als ehrenamtliche Frauensportreferentin ist die Vizepräsidentin des Landesverbandes Burgenland, Katharina Pfeffer, tätig. Sie bringt in diesem Bereich auch ihre langjährige Erfahrung als Parlamentarierin und ihre guten Kontakte zu sportlich engagierten Frauen ein.
Ing. Mag. Barbara Schmal-Filius koordiniert im ASVÖ Bundessekretariat die Frauenagenden. Frauensportreferentin und Frauensportkoordinatorin werden in ihrer Arbeit durch die fachliche Expertise der Sportmedizinerin Dr. Andrea Podolsky (Leitende Oberärztin des Instituts für Präventiv- und Angewandte Sportmedizin im Landeskrankenhaus Krems) unterstützt.Im Rahmen des EWS http://www.ews-online.org/en European Women and Sport-Vorsitzes Österreichs brachte der ASVÖ die Publikation "Gesundheitliche Aspekte im Frauenleistungssport" heraus. Zu beziehen ist das Handbuch im Bundessekretariat des ASVÖ, office@asvoe.at bzw. Tel.: 01/877 38 200.


