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Für Respekt und Sicherheit - ReferentInnen-Workshop für ASVÖ erfolgreich und wichtig!

Die kontrovers diskutierten Anlassfälle der letzten Wochen haben die Notwendigkeit einer Sensibilisierung und Enttabuisierung des Themas „sexualisierte Gewalt im Sport“ schmerzhaft verdeutlicht. So war es gut und hilfreich, dass gleich 4 TeilnehmerInnen aus dem ASVÖ am ReferentInnen-Workshop von 100% Sport vom 9. – 11. Juni in Wien teilnahmen.

2017-06-ReferentInnen

Foto: Christian Fleis

Die Expertinnen Gitta Axmann und Meike Schröer, die bereits in der Frauensportenquete für den ASVÖ mit großem Erfolg tätig waren, leiteten auch diesen Workshop. Ihnen gelang es meisterlich, die heterogene Gruppe zusammenzubringen und die Notwendigkeit zur Vernetzung zu unterstreichen. Der sehr intensive Zeitplan war nur mit der hervorragenden Gruppenatmosphäre zu bewältigen und erlaubte es, neben umfangreichem Wissen zum Thema auch zahlreiche Methoden und Übungen zur nachhaltigen Weitervermittlung zu erfahren. In PartnerInnen- und Gruppenarbeit wurde eigenes Präsentieren geübt. Das Feedback von Gruppe und Referentinnen machte deutlich, wo Stärken und Schwächen liegen.

Seitens des ASVÖ nahmen die Bundeskoordinatorin und Projektleiterin von „Mit Respekt!“, Christina Steininger, Projektassistentin Barbara Kolb, aus Vorarlberg Eva Kathrein und Sportpsychologe Mario Schuster teil. Dies erwies sich als großer Vorteil, um die angehenden ReferentInnen persönlich kennenlernen und einschätzen zu können. Da bereits eine große Vielfalt an Expertisen von Sportwissenschaft über Jus bis Sportpsychologie und Selbstbehauptung vorliegt, können nun die jeweils passenden ReferentInnen an die LandeskoordinatorInnen und Modellvereine weitervermittelt werden.

Am Ende des Workshops nahmen alle einen großen Rucksack an Tools und jede Menge Motivation mit nach Hause. In Vereinen und Verbänden mit einer gelebten Kultur der Sensibilisierung und des Hinschauens finden nachweislich weniger sexualisierte Übergriffe statt. Wir ReferentInnen aus ganz Österreich, von Vorarlberg bis zum Burgenland, sind nach diesem Workshop bereit dazu, das erworbene Wissen ins Feld zu bringen und dazu beizutragen, dass Respekt und Sicherheit im österreichischen Sport eine Selbstverständlichkeit darstellen.

Barbara Kolb 16062017