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Stefan Denifl triumphiert bei der Ö-Tour

Stefan Denifl, fünfter rotweißroter Toursieger der Profi-Ära / Bild: Expa Pictures

Vier Jahre nach Riccardo Zoidl feiert die Österreich-Rundfahrt wieder einen heimischen Sieger. Sefan Denifl ist erst der fünfte rotweißrote Triumphator seit der Öffnung für Profis 1996. Seine ersten Rennen bestritt der Tiroler einst beim ASVÖ-Verein ÖAMTC Recheis Scott Lattella Innsbrucker Schwalben.

Noch als Jugendlicher stieg Stefan Denifl vom Mountainbike aufs Straßenrennrad um. Eine gute Entscheidung, die ihm 2003 auch den Meistertitel auf dem Berg einbrachte. Ein Jahr später gewann er die OÖ-Rundfahrt der Junioren. 2006 unterschrieb Denifl beim Team Vorarlberg seinen ersten Profivertrag, den er 2008 zum Staatsmeistertitel im Einzelzeitfahren und seinen ersten internationalen Erfolg beim U23-Rennen Rund um den Henningerturm in Frankfurt ummünzte. Drei Jahre später stand er schon im Aufgebot eines UCI Pro Teams, des luxemburgischen Leopard Tek Teams um die Schleck-Brüder. 2014 im Schweizer IAM-Cycling-Team fuhr der starke Bergfahrer 2014 als Siebenter bei Paris-Nizza ins Rampenlicht, ein Jahr später war Denifl Bergpreissieger der Tour de Suisse. Sein herausragendster Erfolg bis zum Sieg der Österreich-Rundfahrt.

Den Grundstein zum Gesamtsieg der 69. Ö-Tour legte der 29-Jährige vom irischen UCI-Continental-Team Aqua Blue Sports als Zweiter auf dem Kitzbüheler Horn hinter Miguel Angel Lopez, dem Tour-de-Suisse-Sieger 2016. Damit übernahm Denifl das gelbe Führungstrikot, verteidigte es tags darauf auf der Königsetappe über den Großglockner nach St. Johann/Alpendorf und auf dem abschließenden Teilstück nach Wels souverän. „Wahnsinn, es war eine geniale Woche, die ich jetzt erst verarbeiten muss. Ich kann das alles noch gar nicht realisieren. Danke an mein Team, die Fans und den Veranstaltern! Es war nicht nur in den Beinen eine brutale Woche, sondern auch vom Stress her. Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen, als ich ins Ziel kam“, jubelte der Stubaitaler nach seinem größten Sieg vor dem Spanier Delio Fernandez und dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Felix Großschartner (CCC Sprandi Polkowicze) verpasste als Vierter um eine Sekunde den Sprung aufs Podest.  Den Bergpreis sicherte sich der Niederländer Pieter Weening vor Staphan Rabitsch (Team Felbermayr Wels), Sprintsieger wurde der Belgier Sep Vanmarcke vor dem italienischen Olympiasieger Elia Vivani, der zwei Etappen gewonnen hatte, die Mannschaftswertung ging an Team Dimension Data. Alle Infos zur Ö-Tour auf www.oesterreich-rundfahrt.at.

Georg Totschnig, der 1993 noch als Amateur die Österreich-Rundfahrt gewonnen hatte, war 2000 der erste heimische Profisieger der Open-Ära, Gerrit Glomser (2002, 2003), Thomas Rohregger (2008), Riccardo Zoidl (2013) und 2017 Stefan Denifl folgten. Für die 1899 gegründeten Innsbrucker Schwalben bzw. ASVÖ ÖAMTC Recheis Scott Lattella Innsbruck traten u.a. Richard Menapace, Georg Totschnig, Mario Traxl, Armin Purner, Gerrit Glomser, Gerhard Trampusch und auch Stefan Denifl in die Pedale.

09.07.2017 20:43

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