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Autor: Mag.a Julia Wegscheider

Projektkoordinatorin der ASVÖ-Vereinsberatung „Fit für die Zukunft“, setzt sich gemeinsam mit dem Fit für die Zukunft-Team dafür ein, Menschen aus unterschiedlichen Vereinen zusammenzubringen. Die Synergien daraus nutzt das Beratungsteam für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms „Fit für die Zukunft“.

Die optimale Ernährung im Sport – was ist zu beachten?

ASVÖ Blog
Was uns im ASVÖ bewegt:

Nina Kienreich
Diätologin & Mindful Movement Trainerin, ist Expertin für intuitives Essen und Sporternährung und ASVÖ-Referentin. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit, wo sie Yoga und Tanz auch in ihre Kurse und Einzelcoachings einfließen lässt, geht sie leidenschaftlich gerne Klettern, Bergsteigen, Schitouren und Reiten.

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Auf dem Übungsplan steht heute noch ein Krafttraining. Der Arbeitstag war lange und stressig. Sie sind hungrig, denn Ihr Mittagessen – ein Putenstreifensalat – ist schon ein paar Stunden her. Aber bevor Sie es sich zu Hause zu gemütlich machen, gehen Sie ins Fitnessstudio. Schnell noch eine kleine Flasche Obst-Smoothie getrunken – und los geht’s. Doch schon bald merken Sie, dass es heute irgendwie nicht läuft. Sie fühlen sich müde und kraftlos und Ihre Verdauung rebelliert. Was ist hier schiefgelaufen? Und wie können Sie es besser machen? Die Diätologin und ASVÖ-Referentin Mag. Nina Kienreich erklärt, wie gesunde Ernährung für Hobby- und Leistungssportler*innen gelingt.

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Wie sieht eine sportgerechte Basisernährung aus?

Die Schweizerische Gesellschaft für Sporternährung (SGE) entwickelte bereits 2005 eine eigene Lebensmittelpyramide für Sportlerinnen und Sportler, die ca. fünf Stunden und aufwärts pro Woche trainieren. In der Praxis hat sich anstelle der Lebensmittelpyramide aber das anschaulichere Tellermodell bewährt, das die optimale Lebensmittelzusammenstellung anhand eines Tellers darstellt. Welche Bausteine sollten bei jeder Hauptmahlzeit auf Ihrem nährstoffoptimierten Teller enthalten sein?

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Eiweiß als Baumaterial

Ein Viertel des Tellers besteht aus Eiweiß. Dieses wird im Körper nicht nur für den Muskelaufbau, sondern auch für die Produktion von Enzymen und Hormonen, das Immunsystem und für Transportproteine benötigt. Damit Sie alle essenziellen Aminosäuren aufnehmen, sollten die Eiweißquellen immer wieder abgewechselt werden. Zu den Eiweißlieferanten zählen: Fleisch, Geflügel, Fisch, Ei, Milch und Milchprodukte (Joghurt, Käse, Buttermilch, Topfen), Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen, Soja) und Produkte aus Hülsenfrüchten (z.B. Tofu, Sojadrink, Sojagranulat, Aufstriche wie Hummus), Seitan (aus Weizeneiweiß) und Fleischersatz aus Pflanzenprotein wie z.B. aus Lupinen oder Erbsen.

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Kohlenhydrate als Treibstoff

Ein Viertel bis eine Hälfte des Tellers ist für Kohlenhydrate reserviert, den Treibstoff für Muskeln und Gehirn. Es gibt schnell verdauliche Kohlenhydrate mit hohem glykämischen Index, die wie Papier verbrennen und die den Blutzucker schnell ansteigen, aber auch wieder schnell abfallen lassen. Dazu zählen Weißmehlprodukte, Kuchen, weißer Reis oder gezuckerte Getränke. Ein übermäßiger Verzehr gefährdet die Mikronährstoffversorgung und kann zu einem Hungerast, einer Unterzuckerung während der Belastung durch überschießende Glukose- und Insulinspiegels führen. Langsame Kohlenhydrate wiederum brennen wie Hartholz und halten den Blutzuckerspiegel lange konstant. Dazu zählen z.B. ganze Getreidekörner, Haferflocken, Vollkornbrot, Kartoffeln im Ganzen oder Nudeln aus Hülsenfrüchtemehl oder Hartweizen.

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Gemüse und Obst als Werkzeuge für den Stoffwechsel

Eine Hälfte des Tellers beanspruchen Vitalstoffe in Form von Vitaminen und Mineralstoffen aus Gemüse und Obst. Sie dienen als Werkzeuge für den Stoffwechsel. Bei sportlicher Belastung gelten Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Vitamin C sowie die Vitamine B1 und B2 als kritisch. Viele davon können Sie sehr gut über Gemüse und Obst zuführen, denn im Mix in Lebensmitteln sind sie vom Körper viel besser aufnehmbar als isoliert in Kapselform. Generell gilt: Egal ob roh, gekocht, angebraten, gegrillt, fermentiert oder eingelegt – je bunter Ihr Teller, desto besser. Vom Obst sollten Sie wegen dem Fruchtzucker nur etwa zwei bis drei Hände pro Tag essen, denn zu viel Fruchtzucker kann zu Verdauungsproblemen führen.

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Hochwertige Fette und Öle

Wichtiger Bestandteil einer Mahlzeit sind auch 1-2 Esslöffel hochwertige Fette und Öle. Diese sind notwendig für den Geschmack, die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, sowie für Sättigung und Hormonhaushalt. Empfehlenswert sind Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Nussöle, Nüsse, Kerne und Samen, und Nussmus. Weniger günstig sind industriell verarbeitete gesättigte Fette wie sie in Wurstwaren, fettreichem Fleisch, industriell gefertigten Backwaren (z.B. Fertigmehlspeisen, Krapfen, Waffeln, Kekse etc.) und Knabbersnacks wie Chips und Flips enthalten sind.

Ein Rezept zum Nachmachen für eine schnelle einfache Basismahlzeit, die sich auch gut zum Mitnehmen eignet:

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Couscous-Salat

Zutaten für 1 Portion:

  • 100 g Couscousy
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten
  • 1 Jungzwiebel
  • 1 Karotte
  • 50 g Cottage-Cheese
  • Saft von ½ Bio-Zitrone
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie (auch tiefgekühlt) oder Pesto

Gemüse waschen. Paprika und Jungzwiebel klein schneiden, Karotte grob raspeln. Wasser im Wasserkocher erhitzen. Couscous mit heißem Wasser bedecken und ca. 10 min ziehen lassen. Aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Petersilie ein Dressing zubereiten. Couscous mit Gemüse und Cottage Cheese vermischen und mit dem Dressing anmachen. Vor dem Verzehr alles gut durchziehen lassen.

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Die drei wichtigsten Praxistipps für Ihren Ernährungsalltag im Sport

Oft brauchen Sie keinen ausgeklügelten Speiseplan, um Ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. Mit folgenden drei Tipps legen Sie einen optimalen Grundstein für Ihre Ernährung rund um den Sport:

1. Gut verdaut ist halb gewonnen

Damit Ihr Stoffwechsel während des Sports nicht auch noch mit Verdauungsarbeit beschäftigt ist, sollten Sie nicht mit vollem Magen starten. Oft haben Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Völlegefühl, Blähungen oder Magenkrämpfe ihre Ursache darin, dass das Gegessene nicht gut verdaut werden kann. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, also achten Sie auf gründliches Kauen.

Fett- und ballaststoffreiche Lebensmittel liegen lange im Magen. Auch große Nahrungs- und Flüssigkeitsmengen auf einmal brauchen länger, bis sie den Magen verlassen. Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihre Mahlzeiten gut über den Tag verteilen. Zwischen einem Frühstück bzw. einer Zwischenmahlzeit und dem Sport sollten 1-1,5 Stunden liegen, nach der Hauptmahlzeit sollten sogar 2-3 Stunden vergehen. Rund um die Belastung gilt: fettarm und ballaststoffarm essen sowie Eiweiß und Kohlenhydrate kombinieren.

Was können Sie wann essen?

In den 2 Stunden vor der Belastung, in den Pausen Sandwich oder Weißbrot mit magerem Belag (magerer Käse, Frischkäse, Schinken, Topfenaufstrich, pflanzlicher Aufstrich), Nudel- oder Couscous-Salat, Hirsebrei, Porridge, Nüsse (in Maßen, gut kauen!), Beeren-/Buttermilch, Energiekugeln, Sportriegel, Müsliriegel, Fruchtschnitte,
Während der Belastung Sportgetränke, Kohlenhydrat-Gels, reife Bananen, geschälte Äpfel, Trockenfrüchte (in Maßen), gekochte Maroni, Kartoffelpüree, Grissini, Biskotten
Nach der Belastung unmittelbar nach Belastung:
Sportgetränk, verdünnte Fruchtsäfte.
In der ersten Stunde nach der Belastung: 20g Eiweiß + 60g Kohlenhydrate, z.B. 100g Fischfilet + 200g Reis, 80g Müsli + 150g Magertopfen, 3 Scheiben Mischbrot + 70g Tilsiter, 2 Bananen + 1 Proteinriegel

Rezept für einfache Energiekugeln:

Zutaten für ca. 20 Stück:

  • 100 g gehackte Mandeln (blanchiert)
  • 180 g Datteln
  • 2 EL Kakaopulver oder 3-4 EL Cranberrys (getrocknet)
  • ½ TL Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • evtl. Kokosraspeln

Mandeln, Datteln, Kakaopulver bzw. Cranberrys, Vanillepulver und Salz in einen Multi-Zerkleinerer oder Mixer geben und alles gut durchmixen. Mit einem Esslöffel etwas Masse herausnehmen, mit feuchten Händen kurz zusammendrücken und zu Kugeln formen. Nach Geschmack in Kokosraspeln wälzen.
Die Energiekugeln sind in einer luftdichten Dose etwa 1 Woche haltbar.

2. Richtig trinken für optimale Leistungsfähigkeit

Ein weiterer leistungslimitierender Faktor ist der Flüssigkeitshaushalt, denn während der Belastung gehen große Mengen verloren: Untrainierte produzieren etwa 0,8 Liter Schweiß pro Stunde, während Trainierte bis zu 3 Liter pro Stunde herausschwitzen können. Bereits ab 3 Prozent Verlust des Ausgangsgewichtes einer Person (bei 70 kg sind das 2 Liter), ist die sportliche Leistung beeinträchtigt.

Trinken Sie daher am besten schon vor der Belastung ausreichend. Bei einer Trainings- oder Wettkampfdauer von unter einer Stunde genügt Wasser. Ab einer Stunde sollte das Getränk auch Natrium (z.B. in Form von einer Messerspitze Salz) und 30-60 g Kohlenhydrate für das Nachfüllen der Glykogenspeicher beinhalten. Der Magnesiumgehalt sollte 100 mg pro Liter nicht übersteigen, da zu viel Magnesium Durchfall fördert. Unverdünnter Fruchtsaft oder Limonaden sind für den Flüssigkeitsersatz nicht geeignet, da sie dem Körper wegen dem höheren osmotischen Druck Wasser entziehen und zu Bauchschmerzen führen können.

Hier ist ein einfaches Rezept für die Herstellung eines Sportgetränks auf Fruchtsaftbasis (1 Liter): 250 ml Saft (Apfelsaft, Multivitaminsaft, Johannisbeersaft o.Ä. …), 750 ml Leitungswasser, 1 Messerspitze Salz, 50 g Maltodextrin (in der Apotheke und im Sporternährungshandel erhältlich).

3. Weniger Eiweiß, dafür hochwertig

Sporternährung wird häufig mit einer besonders eiweißreichen Ernährung gleichgesetzt. Doch wenn man sich nicht ausschließlich pflanzlich ernährt – und selbst da ist eine ausreichende Eiweißversorgung ohne Spezialpräparate gut möglich – sind Riesenportionen an Fleisch, Eiern und Milchprodukten oder Proteinshakes in der Regel nicht nötig. Ein Zuviel an Eiweiß kann zu Magen-Darm-Problemen führen, macht wegen dem Anfall von Ammoniak als Stoffwechselendprodukt müde und belastet Säure-Basen-Haushalt und Nieren.

Am besten wählen Sie Eiweißquellen, die gut verträglich, also fettarm wie Fisch oder magere Milchprodukte, und hochwertig, d.h. aus biologischer Landwirtschaft, sind. Wenn Sie zumindest zwei Drittel pflanzliche Eiweißquellen und nur ein Drittel tierische wählen, dann tun Sie auch noch etwas fürs Klima.

Ein durchschnittlicher Eiweißbedarf von Sportler*innen von 1,5 g pro kg, das entspricht 50-60g Eiweiß für eine 70kg schwere Person, ist mit 250g Joghurt, 150 g Fisch und 50g Käse problemlos zu decken. Bei einer rein pflanzlichen Ernährung sind z.B. 200g Sojajoghurt mit 50g Haferflocken und 20g Nüssen, 70g Erbsen, 200 ml Sojadrink und 100g Tofu dafür nötig. Für einen Muskelaufbau von ca. 5kg reine Muskelmasse pro Jahr wäre täglich ein halbes Ei zusätzlich ausreichend.

FAZIT: Bei allen Empfehlungen zur optimalen Ernährung im Sport sollte man aber trotzdem nicht vergessen, dass Essen auch Spaß machen und Genuss bedeuten darf. Sich allzu streng an Regeln und Pläne zu halten kann letztlich auch zu einem ungesunden Essverhalten führen. Auch für die Ernährung gilt das Pareto-Prinzip: 80 Prozent der Ergebnisse werden mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht. Wenn Sie gut auf Ihren Körper hören und auf Ihr Hunger- und Sättigungsgefühl achten, dann haben Sie schon sehr viel richtig gemacht.

Weitere Infos zu Nina Kienreich und ihrer Methode „ESSEN ENTSTRESSEN“.

Fotos: ©Nina Kienreich und ©iStock

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Gemeinsam trainieren unter freiem Himmel

ASVÖ Blog
Was uns im ASVÖ bewegt:

Mag.a Isabelle Zekely, MSc
Öffentlichkeitsarbeit im ASVÖ, bewegt die gemeinsame Aktion der Sportdachverbände und freut sich auf die nächste Saison von Bewegt im Park.

Bewegt im Park lockt seit sieben Jahren Groß und Klein zu kostenlosen Bewegungskursen in Parks, auf Grünanlagen und öffentliche Plätze. Ob Rückenfit im Schlosspark Eisenstadt, Balanceyoga am Wörthersee, Afro Dance an der Alten Donau oder Ballspiele auf zahlreichen Outdoor-Plätzen: Die gemeinsame Aktion der Sportdachverbände bietet für jede Interessengruppe und jedes Fitnesslevel den passenden Kurs in ganz Österreich – Frischluft inklusive.

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Vereint statt connected

In asiatischen Städten ist es ein alltägliches Bild: In Parkanlagen versammeln sich regelmäßig Menschengruppen zu kollektivem Training vor unbeeindruckten Passant*innen. Die gemeinsamen Yoga-, Ball- oder Turn- und Tanzübungen wirkten auf Europäer*innen zunächst etwas befremdlich. Doch das änderte sich schlagartig, zumindest hierzulande, seit 2016. Grund dafür ist das Erfolgsprogramm Bewegt im Park, das Jung und Alt fit durch den Sommer bringt. Im öffentlichen Freiraum werden in ganz Österreich kostenlose und unkomplizierte Bewegungskurse angeboten – und das ganz ohne Anmeldung.

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7. Auflage des Outdoor-Programms

In diesem Jahr ging Bewegt im Park in die 7. Saison. Zeit Bilanz zu ziehen: Von Juni bis Mitte September trainierten mehr als 100.000 große und kleine, junge und alte Teilnehmer*innen vom Bodensee bis zum Neusiedlersee bei jedem Wetter in rund 300 Gemeinden bzw. Städten. Mehr als 700 Kurse und rund 8.500 Einheiten wurden heuer unter professioneller Anleitung von Trainer*innen der drei Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und der SPORTUNION angeboten; davon 149 Bewegungskurse von 77 ASVÖ-Vereinen. Das gemeinschaftliche Programm findet in Kooperation mit allen Sozialversicherungsträgern sowie den Städten und Gemeinden statt. Und bietet durch die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Behindertensportverband und Special Olympics Österreich Menschen mit Beeinträchtigungen ein buntes Angebot in Form von Inklusionskursen.

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Vielfältiges Kursprogramm

Ballspiele, Nordic Walking, Martial Arts, Capoeira, Frisbee, Tischtennis, Pétanque, Yoga, Pilates, Tanzkurse von Linedance bis Afro Dance – die Liste an Angeboten der ASVÖ-Vereine, die den Sommer beleben, ist lang. Bewegt im Park soll Menschen in der Umgebung Sportarten näherbringen und sie mit Vereinen verbinden. „Es ist sehr gut, dass es im Sommer diese Möglichkeit gibt die Leute zu motivieren, um Sport für ihr Wohlbefinden zu machen. Einige wechseln dann auch in unsere Vereinsangebot – das freut uns besonders,“ zeigten sich Bewegt im Park-Trainer*innen aus Niederösterreich begeistert.

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Positives Feedback vom Burgenland bis nach Vorarlberg

Etliche Teilnehmer*innen haben Sportarten für sich entdecken können – kostenlos und vor reizvollen Kulissen wie etwa vor Badeseen und Burgruinen, in Schloss-, Stadt-, Museums- und Wasserparks oder Pfarrgärten. Und einige von ihnen traten und treten ASVÖ-Vereinen anschließend bei. Trainerin Eva Garcia Sanchez vom Allgemeinen Turnverein Graz berichtet über ihren Kurs Pilates im Augarten: „Es ist schön zu beobachten, mit welcher Freude und Motivation das Bewegt im Park-Angebot angenommen wird und wie sich die Teilnehmer*innen von Woche zu Woche in ihrem Fitnesslevel steigern.“ Patrick Aschberger vom Wiener Verein YU-Taekwondo beschreibt das Outdoor-Training als „erfrischend anders“ und freut sich, „im Sommer ein Programm im Park anbieten und draußen trainieren zu können.“ Und weitere Trainer*innen-Stimmen bestätigen die positive Resonanz wie etwa Monika Ba von World in Motion (Wien; Afro Dance): „Afrotanz unterstützt die Gesundheit und das Selbstvertrauen durch die afrikanische Musik und die Nutzung von Instrumenten wie die Trommel. Eine Stunde voller afrikanischer Lebensfreude, einfach zum Mitmachen – ein afrikanisches Tanzerlebnis. Ich freue mich auf nächstes Jahr!“

Mit Herbstbeginn pausiert Bewegt im Park, ab Juni 2023 belebt das nächste Kursprogramm unseren Sommer!

Erfahren Sie, wie Bewegt im Park funktioniert

Fotos: ©Eva Garcia Sanchez; ©Thomas Führer; ©ASVÖ

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