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Autor: Moritz Casagrande

Präsident Reichl mit Sport-Staatssekretärin

Christian Prates gewinnt Journalistenpreis 2025 der Sports Media Austria

ASVÖ News
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Im festlichen Rahmen wurde im Haus des Sports in Wien am 21. August 2025 der renommierteste Preis im österreichischen Sportjournalismus vergeben: Der Journalistenpreis der Sports Media Austria. Bereits zum 22. Mal ausgezeichnet und in Kooperation mit Coca-Cola verliehen, ging der Gesamtsieg in diesem Jahr an ORF-Sportjournalist Christian Prates.

Auszeichnung für herausragende Sportberichterstattung

Prates erhielt die Ehrung für seine bewegende Dokumentation „Matthias Walkner – meine längste Etappe“, die den Weg des Motocross-Stars nach einer schweren Verletzung nachzeichnet. Mit 39 Prozent der Stimmen setzte sich der Steirer unter den vier Kategoriesieger*innen durch und wurde mit dem mit insgesamt 2.000 Euro dotierten Hauptpreis ausgezeichnet.

Die Preisverleihung, bei der unter anderem auch Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt, ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, Sport Austria-Präsident Hans Niessl und der bekannte Sportmoderator Rainer Pariasek anwesend waren, bot einen würdigen Rahmen zur Würdigung journalistischer Qualität im Sport. Eine besondere Überraschung war der Besuch von Matthias Walkner selbst, der die gemeinsame Arbeit mit Prates als besonders vertrauensvoll und wertvoll hervorhob.

ASVÖ-Präsident Peter Reichl unter den Gratulanten

Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch ASVÖ-Präsident Peter Reichl. Im Austausch mit Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt sowie weiteren Persönlichkeiten aus Sport, Medien und Politik nutzte Reichl die Gelegenheit, die Anliegen des organisierten Sports zu thematisieren und neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung im Sportjournalismus zu setzen. Das Treffen diente nicht nur dem feierlichen Anlass, sondern auch dem aktiven Netzwerken im Sinne des ASVÖ, um die Sichtbarkeit und Vielfalt des Sports weiter zu stärken.

Ein starkes Zeichen für den Sportjournalismus

Mit über 100 Einreichungen zeigte sich das große Interesse an der Auszeichnung, die journalistische Exzellenz in den Kategorien Text, Audio, Foto und Nachwuchs honoriert. Die Veranstaltung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des Sportjournalismus als Brücke zwischen Sport, Gesellschaft und kritischer Auseinandersetzung.

Der ASVÖ gratuliert allen Preisträger*innen herzlich und freut sich über die engagierte und wertschätzende Präsentation des Sports in den Medien – ein Anliegen, das auch künftig aktiv unterstützt wird.

Reichl mit Rainer Pariasek

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Leo Windtner

Große Trauer im österreichischen Sport – Leo Windtner verstorben

ASVÖ News
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Am 8. August 2025, nur wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag, ist Leo Windtner verstorben. Mit ihm verliert Österreich eine prägende Persönlichkeit, die den heimischen Fußball über Jahrzehnte mit Weitblick, Leidenschaft und Verantwortung gestaltet hat.

Ein Partner des ASVÖ und des gesamten Sports

Windtner war nicht nur als langjähriger Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) bekannt, sondern auch viele Jahre Vorsitzender der Fachverbände in der Sport Austria. In dieser Funktion pflegte er eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem ASVÖ und setzte sich mit großem Engagement für den Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung des Sports in Österreich ein.

Leo Windtner war immer ein verlässlicher und offener Gesprächspartner, der die Interessen des gesamten Sports im Blick hatte. Er verstand es, Brücken zwischen unterschiedlichen Sportarten und Organisationen zu bauen und den Dialog stets auf Augenhöhe zu führen. Der ASVÖ verliert mit ihm nicht nur einen verdienten Sportfunktionär, sondern auch einen guten Freund“, würdigt ASVÖ-Präsident Peter Reichl den Verstorbenen.

Erfolge im Fußball – Impulse für den Sport

Seine Laufbahn als Fußballfunktionär begann Windtner 1991 im Vorstand des Oberösterreichischen Fußballverbandes (OÖFV), bevor er 1996 an die Spitze des Verbands gewählt wurde. 2009 folgte die Wahl zum Präsidenten des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB), den er bis 2021 führte. Unter seiner Leitung feierte der österreichische Fußball sportliche Höhepunkte wie die EM-Qualifikationen der Herren 2016 und 2021 sowie den Einzug des Frauennationalteams ins EM-Halbfinale 2017.

Während seiner Funktionärslaufbahn realisierte Leo Windtner wegweisende Projekte wie die Nachwuchsförderung „Der Österreichische Weg“, den Umzug der OÖFV-Geschäftsstelle in das heute nach ihm benannte „Leo Windtner Haus“ sowie die Digitalisierungsoffensive „Fußball Online“.

Anteilnahme des ASVÖ

Der ASVÖ spricht den Angehörigen von Leo Windtner in diesen schweren Stunden seine aufrichtige Anteilnahme aus. Sein Wirken und seine Haltung werden dem österreichischen Sport – und der ASVÖ-Familie – in dankbarer Erinnerung bleiben.

© GEPA

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ASVÖ-Riege ist bereit für die World Games 2025

Vielfalt, Fairness und Leidenschaft: ASVÖ-Athlet*innen bei den World Games 2025

ASVÖ News
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ASVÖ-Riege ist bereit für die World Games 2025

Am Donnerstag fällt der Startschuss für die World Games 2025 in Chengdu, China. Drei Mannschaften und 22 Einzelsportlerinnen – insgesamt also 55 Athletinnen – sind Teil des österreichischen Teams beim größten Multisport-Event der (noch) nicht-olympischen Sportarten. Neun Teilnehmer*innen werden in ASVÖ-Vereinen betreut und unterstützt.

Die „Road to Chengdu“ ist auf der Zielgeraden: Von 7. bis 17. August finden die zwölften World Games in der Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas statt. Österreichs Delegation – bereits zum dritten Mal von Sport Austria beschickt – umfasst insgesamt 102 Personen und wird in zwölf Sportarten um Medaillen kämpfen.

„Die World Games sind das internationale Äquivalent zu den Sport Austria Finals: ein einzigartiges Schaufenster für die Vielfalt des Weltsports. Es freut mich, dass so viele heimische Athlet*innen unser Land auf dieser Bühne vertreten – darunter mit den Flag-Football-Damen sowie den Faustball-Nationalteams der Damen und Herren auch drei Mannschaften – und ich bin überzeugt, dass unsere Delegation nicht nur erfolgreich sein wird, sondern auch die Werte von Fair Play, internationaler Verständigung und sportlicher Leidenschaft verkörpern wird“, wünscht Sport-Austria-Präsident Hans Niessl dem Team Austria viel Erfolg.

ASVÖ-Athlet*innen bei den World Games:

Flag Football: Magdalena Helm (SC St. Pantaleon-Erla)
Bogensport: Nico Wiener (Bogenschützenclub Wiesfleck)
Jiu-Jitsu: Johannes Horak, Gernot Riegl (Jiu-Jitsu Goshindo Pressbaum), Lisa Fuhrmann (Jiu Jitsu Club Vila Vita Pannonia Wallern)
Orientierungslauf: Anna Gröll (OLC Graz)
Speed Skating: Anna Petutschnigg (SC Lattella Wörgl)
Turnsport: Tobias Kahofer (TV Wattens)
Wasserski & Wakeboard: Alina Binder (Definitiv Orange)

Die World Games im Livestream:

Auf der kostenlosen Plattform live.theworldgames.org gibt es ein umfassendes Livestream-Angebot mit bis zu 18 parallelen Feeds sowie Magazinen und Zusammenfassungen. Video-Material vom Team Austria – Best-of-Clips, Highlights und Interviews – gibt es tagesaktuell auf Sport Austria Finals TV unter www.sportaustriafinals.tv.

Über die World Games:

Zum dritten Mal in der Geschichte der World Games seit 1981 ist die Multisportveranstaltung in Asien zu Gast. Vom 7. bis 17. August 2025 gastiert die 12. Auflage der World Games in der Megametropole Chengdu in China. Unter dem Motto „Growth Beyond Excellence“ messen sich rund 5.000 Athlet*innen aus etwa 120 Nationen in 34 Sportarten, 60 Disziplinen und mehr als 250 Medaillenentscheidungen. Damit sind die World Games, die alle vier Jahre – jeweils im Jahr nach den Olympischen Spielen – und an wechselnden Orten stattfinden, größer als etwa die Olympischen Winterspiele.

© Sport Austria/Florian Rogner

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Sportler mit Herz 2025

Sportler:in mit Herz 2025 – Jetzt Projekte einreichen und Vorbilder sichtbar machen!

ASVÖ News
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Die Auszeichnung Sportler:in mit Herz würdigt seit 2013 Menschen im Sport, die über ihre Erfolge hinaus Verantwortung übernehmen. Im Mittelpunkt stehen soziales Engagement, Menschlichkeit und Fairness – Werte, die auch der ASVÖ tagtäglich lebt und unterstützt.

Auch 2025 werden wieder Sportler:innen gesucht, die mit ihrem Einsatz für ein Herzensprojekt ein starkes Zeichen setzen. Gemeinsam mit der Österreichischen Sporthilfe und Sports Media Austria sollen jene vor den Vorhang geholt werden, die sich in besonderer Weise für andere einsetzen.

Wer kann mitmachen?

Eingereicht werden können alle aktiven und ehemaligen Sportler:innen, die sich für ein soziales oder karitatives Projekt engagieren. Vorschläge durch Dritte sind ausdrücklich erwünscht – viele beeindruckende Nominierungen der letzten Jahre kamen gerade durch die Unterstützung von außen zustande.

Bisherige Preisträger:innen können nicht erneut nominiert werden.

So funktioniert die Einreichung

Beschreiben Sie das Projekt oder die Aktion, die Ihr Herz höherschlagen lässt, und senden Sie Ihren Vorschlag bis 7. September 2025 per E-Mail an sportlermitherz@sporthilfe.at.

Vom 15. bis 21. September 2025 entscheidet dann das Publikum: Bei einer Online-Abstimmung auf www.sportlermitherz.at können alle ihre Stimme für das Projekt abgeben, das sie am meisten berührt.

Preisverleihung im Oktober

Die Auszeichnung Sportler:in mit Herz ist mit 10.000 Euro dotiert, zweckgebunden für das eingereichte Projekt. Die Ehrung findet am 8. Oktober 2025 im Rahmen der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala statt und wird live auf ORF 1 übertragen.

ASVÖ Power für gelebte Werte

Mit dieser Initiative wird sichtbar, dass Sport weit mehr ist als Wettkampf und Medaillen. Es geht um Gemeinschaft, Fairness und soziales Miteinander – Werte, für die auch der ASVÖ steht. Machen wir gemeinsam jene Sportler:innen sichtbar, die mit Herz und Engagement Vorbilder sind!

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ASVÖ Trainingslehrgang Sportkegeln & Bundescupfinale 2025

ASVÖ Trainingslehrgang Sportkegeln & Bundescupfinale 2025

ASVÖ News
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Von 13. bis 18. Juli 2025 fand im Ferienhotel Sunshine in Berg im Drautal der ASVÖ Trainingslehrgang Sportkegeln Classic statt. 20 Jugendliche aus Wien, Vorarlberg, Oberösterreich und Kärnten erlebten eine abwechslungsreiche und intensive Sportwoche.

Bundesfachreferent Roland begrüßte besonders erfreut acht neue Teilnehmer*innen aus Vorarlberg und Wien. Gemeinsam mit seinem Trainerteam sorgte er für ein vielfältiges Programm: Techniktraining auf der Kegelbahn, überfachliche Einheiten auf dem Sportplatz, Videoanalysen, Schwimmbewerbe und ein buntes Abendprogramm standen auf dem Plan. Die Einheiten waren intensiv, boten aber gleichzeitig viel Raum für Teamgeist und persönliche Weiterentwicklung.

Ein Highlight der Woche war der Tandembewerb, bei dem erstmals Medaillen für Gold, Silber und Bronze vergeben wurden. Besonders begeistert nahmen die Jugendlichen auch die Videoanalysen ihrer Technik an – ein wichtiger Baustein für ihre Weiterentwicklung im Sportkegeln.

Zum Abschluss der Woche fand am Freitag, 18. Juli, das 10. ASVÖ Bundescupfinale der Jugend statt. Da es diesmal zu wenige vollständige Teams für eine Mannschaftswertung gab, wurden die Sieger*innen in Einzelwertungen ermittelt. Große Freude bereitete der inoffizielle Bahnrekord von Romina Dangl (Wien), die mit beeindruckenden 582 Holz eine neue Bestmarke bei den Mädchen aufstellte.

ASVÖ Bundescupfinale der allgemeinen Klasse

Direkt im Anschluss an den Lehrgang wurde am Samstag, 19. Juli, zum 8. Mal das ASVÖ Bundescupfinale der allgemeinen Klasse ausgetragen. Mannschaften aus Wien, Steiermark, Burgenland, Vorarlberg, Tirol und Kärnten kämpften um den Titel.

Mannschaftswertung Damen

  1. Wien – 2047 Holz (Schnitt 511,75)

  2. Burgenland – 2000 Holz (Schnitt 500,00)

  3. Vorarlberg – 1935 Holz (Schnitt 483,75)

Mannschaftswertung Herren

  1. Wien – 2258 Holz (Schnitt 564,50)

  2. Burgenland – 2234 Holz (Schnitt 558,50)

  3. Kärnten – 2166 Holz (Schnitt 541,50)

Tagessieger Einzelwertung

  • Damen: Helga Nösig (Tirol) – 548 Holz

  • Herren: Thomas Newetschny (Wien) – 602 Holz

Dank und Ausblick

Sowohl beim Lehrgang als auch bei den beiden Bundescupfinali bedankten sich Teilnehmer*innen, Trainer und Funktionäre herzlich bei BFR Roland und seinem engagierten Team für die hervorragende Organisation und Durchführung.

Die Leistungen und die Begeisterung der Jugendlichen in Berg im Drautal haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll solche Lehrgänge für die Nachwuchsförderung im Sportkegeln sind.

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