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ASVÖ setzt sich für Gewaltprävention im Sport ein

Christian Purrer ©Erich Hagspiel

Geplante Zusammenarbeit mit unabhängiger Vertrauensstelle gegen Machtmissbrauch im Sport.

Sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch im organisierten Sport wurden jahrzehntelang tabuisiert. Der ASVÖ übernimmt schon seit längerem Verantwortung und setzt konkrete Maßnahmen im Bereich von Gewaltprävention sowie Missbrauch von Machtverhältnissen. Im Rahmen des Projekts Mit Respekt! werden Berührungsängste mit dem Thema abgebaut und in Sportvereinen eine Kultur des Hinschauens und des Handelns geschaffen. Zur besseren Vernetzung mit den Vereinen wurden bereits zahlreiche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschult.

Im September hat vera* – Vertrauensstelle gegen Belästigung und Gewalt in Kunst, Kultur und Sport ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Anlauf- und Beratungsstelle ist, dass unter anderem Sportlerinnen und Sportler gewaltfrei und sicher ihre Fähigkeiten entwickeln können. Hinter der Vertrauensstelle vera* stehen die beiden autonomen Vereine 100% Sport für den Sportsektor und die Vertrauensstelle für den Kulturbereich.

ASVÖ schaut genau hin

„Uns ist bewusst, dass der Leistungsdruck im organisierten Sport oftmals zu ungünstigen Machtverhältnissen führt“, bekräftigt Christian Purrer, Präsident des Allgemeinen Sportverbandes Österreichs. „Oft bestehen im Sportumfeld enge Vertrauensverhältnisse und eine Körperlichkeit, die es in anderen Berufsfeldern so nicht gibt. Dies macht es manchmal leichter, Grenzen zu überschreiten. Der ASVÖ zeigt sich daher über den Start von vera* sehr erfreut. Gemeinsam können wir auf diesen hochsensiblen Bereich noch genauer hinschauen, denn wir verschließen nicht die Augen vor der dunklen Seite des Sports“, so Purrer weiter.

vera* begleitet Betroffene

Die unabhängige öffentliche Einrichtung bietet Betroffenen psychologische und juristische Unterstützung sowie Beratung zu Handlungsmöglichkeiten. Zudem trägt sie mit Workshops sowie bewusstseinsbildenden und strukturellen Maßnahmen zur Beseitigung von Missständen auf diesem Gebiet bei. Dabei fallen verbale und sexuelle Übergriffe gleichermaßen ins Gewicht. Die Vertrauensstelle schafft darüber hinaus Netzwerke für Betroffene und einen sicheren Raum, um Gewalt entgegenzusteuern.

100% Sport steht für Präventionsarbeit

Die Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport ist seit mehreren Jahren Arbeitsschwerpunkt des Vereins 100% Sport, mit dem der ASVÖ zusammenarbeitet. Im ASVÖ setzen sich eigene Präventions- und Schutzbeauftragte für mehr Respekt und Sicherheit in ihrem sportlichen Umfeld ein. Sie sind Ansprechpersonen für Fragen rund um Respekt und Sicherheit und vermitteln Betroffene bei Bedarf an Hilfseinrichtungen. Sie unterstützen dabei, die Prävention von sexualisierter Gewalt in den Strukturen der heimischen Sportorganisationen zu verankern. „Wir nehmen dieses schwierige Thema sehr ernst. Sicheres und gewaltfreies Sporttreiben ist uns ein ganz wichtiges Anliegen“, betont ASVÖ-Präsident Purrer abschließend.

29/09/22

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