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  • MASSGESCHNEIDERTES LERNEN FÜR VIELBESCHÄFTIGTE

    Fokus-Zukunft

    Der ASVÖ wurde auf ein innovatives MBA-Fernstudium aufmerksam. Die Situation ist vor allem für Athletinnen und Athleten oft nicht einfach: Man will neben seiner sportlichen Verpflichtungen und Leidenschaft eine hochschulische Weiterbildung absolvieren, aber immer wieder stehen die Anwesenheitspflichten bei Vorlesungen oder die nur begrenzt vorhandenen Klausurtermine dem Vorhaben entgegen.

     
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  • ASVÖ Sportkegeln Abschlussturnier

    Im Ferienhotel Sunshine, Berg im Drautal, Kärnten fand heuer zum zweiten Mal das ASVÖ Abschlussturnier, vorher waren es 6 ASVÖ JUGEND CUP FINALE statt.
    An diesem Abschlussturnier nahmen je eine Mannschaft aus Vorarlberg, Kärnten, Niederösterreich, Wien und Burgenland sowie zwei Mannschaften aus Tirol teil.

     
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Deine Stimme - dein Leben - deine Wahrheit

Abschlussfoto der VOICE-Konferenz 2018.

Abschlusskonferenz des europäischen Projektes VOICE zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Sport mit Teilnahme aus dem ASVÖ. 

134 Personen aus 16 europäischen Ländern nahmen vom 4.-5. Mai 2018 an der Abschlusskonferenz in Bergisch Gladbach bei Köln teil, um aus den Berichten von Betroffenen zu lernen, wie sexualisierte Gewalt im Sport entsteht, welche Unterstützungen Betroffene benötigen und wie Schutzmaßnahmen gestaltet werden sollten. Unter ihnen waren auch zwei Mitarbeiterinnen des ASVÖ, Mag.a Gerda Katschinka für die ENGSO Youth und Mag.a Barbara Kolb als Mitglied des österreichischen VOICE-Projektteams für 100% Sport.

In ausführlichen Interviews haben insgesamt 72 Betroffene von ihren Gewalterfahrungen im Sport berichtet. Die nun vorliegende Studie ist die bisher umfangreichste dieser Art. Sieben WissenschafterInnen von Universitäten in Europa waren an der Durchführung und Auswertung der Interviews beteiligt, darunter auch Ass. Prof. Dr. Rosa Diketmüller von der Universität Wien und Leiterin der AG „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“.

Rund 70% der Betroffenen, die an den Interviews im Projekt teilgenommen haben, sind weiblich, 30% männlich. Die Übergriffe werden fast ausschließlich von Männern getätigt und sind in 90% der erhobenen Fälle Trainer oder Verantwortungsträger im Sport.

Die Fälle stammen aus verschiedensten Sportarten und -kontexten, am häufigsten aus dem Bereich des Fußballs mit einem Anteil von einem Fünftel an der Gesamtzahl. Dies begründet sich in der hohen Verbreitung der Sportart und den hohen Mitgliedszahlen.

„Die Bedingungen für sexualisierte Übergriffe sind weniger in einzelnen Sportarten zu suchen“, sagt Dr. Bettina Rulofs, Deutsche Sporthochschule Köln, „sondern in generellen Merkmalen des Sports und der Kultur von manchen Sportvereinen und -verbänden.“

Gloria Viseras, Mitglied der Steuerungsgruppe des Projektes und ehemalige spanische Olympiateilnehmerin im Turnen resümiert: „Die Teilnahme am Projekt VOICE hat uns Betroffenen geholfen, zu verstehen, wie stark unsere Stimmen sind und wie sehr wir dem Sport helfen können, sexualisierte Gewalt zu bekämpfen.“

Insgesamt nahmen 24 Betroffene von sexualisierter Gewalt im Sport an der Abschlusskonferenz teil, um ihre Stimme für einen gewaltfreien Sport in Europa zu erheben und sich aktiv an der Präventionsarbeit zu beteiligen, darunter u.a. auch die Österreicherin Nicola Werdenigg, die vor kurzem öffentlich über ihre Gewalterfahrungen im Ski-Sport berichtet hatte.

Die EU-Förderung des VOICE-Projektes läuft Ende Juni 2018 aus. In den beteiligten sieben Ländern – Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Österreich Slowenien und Spanien – werden nun Mittel und Wege gesucht, die begonnene Arbeit mit Betroffenen fortzuführen und aus ihren Erfahrungen zu lernen. Dabei arbeiten in allen beteiligten Ländern sowohl Universitäten als auch Sport- und Opferschutzorganisationen zusammen. Der ASVÖ wird die Ergebnisse im Projekt „Mit Respekt!“ umsetzen und möglichst nachhaltig in seinen Strukturen verankern.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Sporthochschule Köln

13.05.2018 08:30

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