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Sport Austria Finals: Prominente Bühne für Umweltschutz

Purrer_R2Z ©Sport Austria/GEPA Pictures

Im Rahmen des RACE2ZERO strampelten sich am 16. Juni zahlreiche Sport-Profis am Ergometer ab und sammelten fleißig Watt für das Klima. Purrer bekräftigte: "Es ist wichtig und toll, dass beim größten Sportevent Österreichs auf das Thema Nachhaltigkeit hingewiesen wird."

Neben insgesamt 27 Sport-Verbänden spielte auch das Thema Umweltschutz eine bedeutende Rolle bei den Sport Austria Finals. Anlässlich des RACE2ZERO, einer von den Vereinten Nationen unterstützten globalen Kampagne für den Klimaschutz, radelten Sport-Profis wie unter anderem Kombinierer Franz-Josef Rehrl, Skicrosserin Katrin Ofner, Handbiker Thomas Frühwirth sowie Mountainbiker und Olympiastarter Maximilian Foidl am Ergometer, um Watt für das Klima zu sammeln. ASVÖ-Präsident Christian Purrer freute sich, dass dem RACE2ZERO die große Bühne am Karmeliterplatz geboten wurde. "Der Sport hat aus meiner Sicht etwas Nachholbedarf bezüglich Sportstätten und Events. Darum ist es wichtig und toll, dass beim größten Sportevent Österreichs auf das Thema Nachhaltigkeit hingewiesen wird." Das sah auch Sport Austria-Präsident Hans Niessl so, der sich und den Sport gleich in die Pflicht nahm: "Im Sport ist noch großes Potenzial vorhanden. Wir dürfen nicht nur davon reden, sondern müssen auch ins Handeln kommen. Wir haben diesbezüglich sicher Aufholbedarf, der Sport wird aber Gas geben. Bei der Sport Austria ist der Klimaschutz ein sehr zentrales Thema!"

Eine andere Sport-Größe war zumindest in Gedanken dabei. "Der Schutz des Klimas ist jeden Schweißtropfen wert! Es braucht große Anstrengungen, um klimafreundliche Sportveranstaltungen durchzuführen, deshalb radelt so viel Watt wie ihr nur könnt. Ich wünsche euch für euer Vorhaben das Allerbeste und viel Erfolg", schickte Ski-Legende Hermann Maier vor dem Event virtuelle Grüße.

Klima im Fokus

Ein zentrales Thema ist der Klimaschutz auch für die Sportlerinnen und Sportler, wie Katrin Ofner erklärte: "Klimaschutz ist ein sehr präsentes Thema für mich. Wir Sportler schauen natürlich, dass wir unseren Beitrag dazu leisten, indem wir zum Beispiel Fahrgemeinschaften bilden." Franz-Josef Rehrl pflichtete Ofner bei: "Der Klimaschutz ist natürlich in den Köpfen von uns Sportlern stark verankert, gerade wir Wintersportler sind ja auf den Schnee angewiesen. Darum freut es mich, wenn mit Aktionen wie dem RACE2ZERO Bewusstsein geschafft wird. Die kleinen Dinge verändern schließlich die großen Sachen."

Die weltweite Klimaschutz-Kampagne RACE2ZERO wird von einer unabhängigen Expertengruppe begleitet, die sich an den "Net Zero Principles" der Universität Oxford orientieren. Die UN-Initiative bietet auch Sportorganisationen die Möglichkeit an, sich demselben übergeordneten Ziel zu verschreiben: die Beschleunigung der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Einklang mit der Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 und dem Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2050. Derzeit beteiligen sich 52 Regionen, 1.103 Städte, 7.126 Unternehmen, 1.103 Bildungseinrichtungen, 541 Finanzinstitute, über 3.000 Krankenhäuser aus 60 Gesundheitseinrichtungen und 24 weitere Einrichtungen weltweit am RACE2ZERO.

Vom 15.-19. Juni 2022 ermitteln 28 Sportverbände bei der zweiten Auflage der Sport Austria Finals in Graz ihre Meister*innen. Mehr als 6.000 Athlet*innen sind an 23 Sportstätten bei mehr als 200 Entscheidungen am Start.

17/06/22

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