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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wirkt im Sportverein

Nachhaltiges Wirtschaften und Handeln ist das Gebot der Stunde – auch im Sport.

Die Vereinten Nationen (VN) haben am 25. September 2015 in New York die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Der Sport wird darin ausdrücklich als unterstützender Akteur anerkannt. Der ASVÖ orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen und hat aus den Vorgaben schwerpunktmäßig vier Dimensionen der Nachhaltigkeit im Sport identifiziert: Umwelt/Klimaschutz, Gesundheit, Bildung und Soziales.

Unsere Vision

Bis zum Jahr 2030 ist nachhaltiges Handeln im Sport gelebter Alltag, denn Umwelt- und Klimaschutz aber auch Gesundheit, Bildung und soziales Handeln geht uns alle etwas an.

Die Herausforderung für Sportvereine ist, mit knappen personellen und wirtschaftlichen Ressourcen den Vereinsbetrieb zu organisieren und dabei auch nachhaltig auf allen Ebenen zu wirken.
Wie schaffen wir es, auf Verbands- und Vereinsebene zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den wertvollen Ressourcen und menschlichen Bedürfnissen zu kommen?

Aber auch im Bereich Kommunikation übernehmen Sportvereine eine maßgebliche Verantwortung für unsere Gesellschaft. Vereinsberater*innen und Vereinsmitglieder sollten gleichermaßen über nachhaltige Maßnahmen informiert werden und diese auch weitertragen. Eine gezielte PR-Strategie und der Aufbau eines klaren Nachhaltigkeitsprofils sind unumgänglich.

Hier finden Sie Ideen und Tipps ebenso wie weitere Vernetzungsmöglichkeiten rund um die Nachhaltigkeit im Sport:

ASVÖ Nachhaltigkeit
Abfall & Umwelt
Filu trennt Müll

In Abfall- und Umweltfragen tragen wir alle eine hohe Verantwortung.

Gleichzeitig bringt Nachhaltigkeit gerade für Sportvereine auch erhebliches Potenzial mit sich. Denn schon kleine Maßnahmen können viel Positives bewirken. Der ASVÖ sieht sich als verantwortungsbewussten Sportdachverband, der als Vorbild wirkt. Wir bringen das Thema Abfall & Umwelt auf die Tagesordnung des organisierten Sports.

Abfallmanagement

Abfallvermeidung und Mülltrennung sind Grundpfeiler des Klimaschutzes sowie kostengünstig und einfach umzusetzen.

Die Verantwortung für ein effizientes Abfallmanagement liegt zwar bei den Betreibern einer Sportstätte; doch jede*r Einzelne kann ihren/seinen Beitrag leisten.

Dabei spielen folgende Punkte eine entscheidende Rolle:

  • Der Einsatz von langlebigen und leicht reparierbaren/recycelbaren Produkten

  • Reparaturnetzwerke

  • Die Minimierung von Kunststoffprodukten

  • Die Reduktion von Mikroplastik

  • Und die Müllvermeidung

Neben dem Abfallmanagement sind weitere Maßnahmen wesentlich wie beispielsweise:

  • Natur- und Grünflächenschutz
  • Wassermanagement

Aktivitäten in der Natur

Sport im Freien macht Spaß, ist gut für Gesundheit sowie Wohlbefinden und bietet Naturerlebnisse.

Dabei müssen die Lebensräume der Tiere und Pflanzen geschützt werden. Aber auch globale Umweltprobleme haben Auswirkungen auf den Sport in Österreich: Extremwetterereignisse, zu hohe Temperaturen für gesundes Training, Wasser- und Schneemangel betreffen viele Sportvereine.

Folgende Ziele sind für Vereine nachhaltigkeitsrelevant:

  • Umweltgerechte Grünraumpflege

  • Maßnahmen zur Bodenentsiegelung

  • Vorrang für heimische Pflanzen und Tierarten

  • Schutz und Förderung biologischer Vielfalt
    (Begrünung der Außenanlage, Aufstellen von Insektenhotels, Anlegen von Hochbeeten)

  • Maßvolle Pflege

Erfahren Sie mehr zu den Themen Naturschutz und Boden & Raumentwicklung.

Recyclingpfand für Einweggetränkeverpackungen

Ab 2025 gilt in ganz Österreich die Rücknahmepflicht für Einweg-Getränkebehälter aus Metall und Kunststoff – mit wenigen Ausnahmen. Diese Verpflichtung betrifft auch Vereinskantinen sowie Ausschankstellen bei Sport- oder Vereinsveranstaltungen. Damit leistet auch der Sport- und Vereinsbetrieb einen essenziellen Beitrag zu weniger Müll und mehr Ressourcenschonung.

  • Ist die Anzahl der zurückgenommenen Einweggetränkebehälter nicht sehr hoch, ist keine Registrierung bei der zuständigen zentralen Stelle, der Recycling-Pfand Österreich gGmbH, notwendig. Die gesammelten Pfandgebinde werden einfach bei einer Automatenrückgabestelle (z.B. in Supermärkten) retourniert.
  • Bei höherem Leergutaufkommen (z.B. regelmäßige Vereinskantine) ist eine Registrierung bei Recycling-Pfand Österreich notwendig. Die Behälter werden vor Ort gesammelt und abgeholt.

Bei der Verrechnung und Verbuchung des Recyclingpfands ist zu berücksichtigen, dass sowohl beim Einheben als auch Rückerstatten des Pfandes keine Umsatzsteuer verrechnet wird. Die Verbuchung auf einem eigenen Konto wird empfohlen.

Eine praxisnahe Checkliste und weiterführende Informationen finden Sie hier.

Beschaffung & Ressourcen
Schutz begrenzter Ressourcen

Nachhaltige Beschaffung

Die schonende und effiziente Nutzung von Rohstoffen und Ressourcen ist eine elementare Grundlage für unser Leben und unsere Umwelt – vor allem in Zeiten von Energiekrise und Rohstoffmangel.

Mit Produkten muss verantwortungsvoll umgegangen werden und dies ist schon beim Einkauf zu beachten.

Ziel der nachhaltigen Beschaffung ist es, den Lebenszyklus eines Produktes zu verlängern, Bestände zu schonen und die Produkte am Ende des Lebenszyklus sinnvoll zu entsorgen.

Bei der Beschaffung ist maßgeblich:

  • Nachhaltige Planung, Errichtung, Erweiterung und Renovierung von Sportstätten

  • Tauschbörsen für Sportbekleidung und -equipment

  • Regionaler, biologischer und saisonaler Kauf von Lebensmitteln

  • Ökologisch nachhaltige Sporttextilien und ausrüstung erwerben und einsetzen: Bio-Baumwolle, recycelte Kunstfasern, nachhaltige Sportbälle usw.

  • Einsatz von biologischen und ökologischen Reinigungsmitteln

Bei der Ressourcenschonung ist entscheidend:

  • Bewusster Umgang mit Wasser: Wasserstopp bei WC-Spülungen, Spararmaturen, Wassertemperatur bewusst regeln

  • Ökologische Rasenpflege: moderne Beregnungsanlagen für Sportplätze

  • Papier sparen: bei Druckwerken Ressourcen minimieren, doppelseitig kopieren, Recyclingpapier verwenden, Farbkopien reduzieren, digitale Datenträger einsetzen

  • Licht sparen: Bewegungsmelder in Außenanlagen einbauen

Erfahren Sie mehr:

Energie & Energiegemeinschaft
ASVÖ Nachhaltigkeit, Energie und Mobilität

Die Energiewende mitgestalten

Erneuerbare Energien sowie der sparsame Einsatz von Rohstoffen tragen langfristig dazu bei, ressourcenschonend und kostensparend zu agieren.

Ein Sportverein baut auf Gemeinschaft in der Region, ebenso wie eine Energiegemeinschaft. Mit einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft können Sie günstigen erneuerbaren Strom lokal erzeugen und zur Verfügung zu stellen oder auch beziehen. So gewinnen Sie mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger und reduzieren Ihren CO2 Ausstoß!

Erneuerbare Energien wie Wasser- und Solarkraft, Windenergie, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Gerade in Zeiten der Energiekrise und Ressourcenverknappung wird dies immer deutlicher. Ein optimierter Energieeinsatz ist der erste Schritt auf dem Weg zur Energiewende:

  • Effizienter Energieeinsatz beim Betrieb von Sportanlagen (LED Lampen verwenden, Fenster einstellen, Gummidichtungen erneuern, Stoßlüften)

  • Vorrang von erneuerbaren Energieträgern

  • Erneuerbare-Energiegemeinschaften (EEG) am Beispiel von Photovoltaik-Anlagen mit dem Ziel „energieautarker Sportstätten“: Durch PV-Anlagen auf Sportstätten und Vereinshäusern sowie der Gründung von Energie-Gemeinschaften kann Strom von Sportvereinen regional und lokal erzeugt, gespeichert, verbraucht und verkauft werden. Neben den positiven Auswirkungen für die Umwelt lassen sich zahlreiche erfreuliche Nebeneffekte auf das Konto der EEG buchen: Innerhalb der Gemeinde kommt es zu geringeren Netzgebühren für die Betroffenen, einem Wegfall diverser Abgaben, einer Reduktion der Netzentgelte, lokaler Wertschöpfung und einer Stärkung der Gemeinde. Infos dazu:
    energiegemeinschaften.gv.at

  • Schnelle Anpassungsfähigkeit z.B. betreffend Wärme, Belüftung oder Beleuchtung

  • Reduktion von CO2-Emissionen und Schadstoffen

  • Ökostrom: geeignete, nachhaltige Anbieter auswählen

  • Energieautarke Sportanlagen mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpenheizung, Elektroauto usw.

  • Qualitative hohe Auslastung der Sportstätten

Die klimaaktiv-Initiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zeigt Maßnahmen auf, wie Sie den Weg in Richtung Klimaneutralität gehen.

Das Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau veranschaulicht, wie innovative Energietechnologien für Sportstätten aussehen können. Der Leitfaden „EnergieFit – Innovative Energietechnologien für Sportstätten“ zeigt, wie eine Implementierung funktionieren kann.

Energieberatungsstellen

Energieberater*innen in jedem Bundesland stehen Ihnen bei Entscheidungen in den Bereichen thermische Sanierung, Heizungstausch, Photovoltaikanlage, Elektromobilität und Energiegemeinschaften zur Seite. Mehr Infos bei den Energieberatungsstellen.

Energiegemeinschaften

Sportverbände und -vereine haben verschiedene Möglichkeiten im Zusammenhang mit Energiegemeinschaften, sowohl als Strombezieher als auch als Stromerzeuger. Aktiv werden zahlt sich immer aus!

Gibt es in Ihrer Region bereits eine Energiegemeinschaft? Auf dieser Landkarte finden Sie eingetragene Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und Bürgerenergiegemeinschaften. Bürgerenergiegemeinschaften laufen österreichweit, der Standort auf der Landkarte ist nicht ausschlaggebend.

Es gibt in Ihrer Region bereits eine Erneuerbare-Energiegemeinschaft?
⇒ Energiegemeinschaft beitreten Wie Mitglied werden?

Es gibt in Ihrer Region noch keine Erneuerbare-Energiegemeinschaft?
⇒ Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft gründen lassen, mit Hilfe eines Dienstleistungsanbieters
⇒ Bürgerenergiegemeinschaft beitreten und günstigeren Strom beziehen. Wie Mitglied werden?
⇒ Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft selbst gründen Schritte zur Gründung

Förderungen
Förderungen für nachhaltige Maßnahmen

Förderprogramm „Energieeffiziente Sportstätten“

Nachhaltige Sportvereine erhalten seit 2024 finanziellen Zuschuss durch das Förderprogramm für „Energieeffiziente Sportstätten“.

Vereine können sich für ihr nachhaltiges Handeln finanzielle Unterstützung holen. Um die Vereine bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Sportstätten jetzt klimafit umzugestalten, steht ein umfangreiches Förderprogramm vom Bundesministerium für Klimaschutz zur Verfügung. Zudem gibt es zahlreiche weitere Förderungen auf Bundes- und Landesebene.

Förderprogramm „Energieeffiziente Sportstätten“

Voraussetzungen:
  • Investitionssumme pro Antrag mindestens 10.000 Euro.
  • Überwiegende Nutzung des Gebäudes als Sportstätte (mehr als 50% der Bruttogrundfläche und tatsächliche Nutzungszeit).
  • Nutzungszeiten mindestens zu 20 % für Nicht-Profi-Sport (Hobby- oder Amateursport).

Fördergegenstand:

Gebäudebezogene Investitionsmaßnahmen zur Einsparung von Endenergie in österreichischen Sportstätten.

Gebäude

Thermische Gebäudesanierung: umfassende Sanierungen und Einzelmaßnahmen

Heizung

Umstellung auf energieeffiziente und klimafreundliche Heizung: Anschluss an Fernwärme, Wärmepumpe, Holzheizung

Energie

Energiesparmaßnahmen: Beleuchtung, Lüftung, Wärmerückgewinnung

Kühlung

Maßnahmen für energieeffiziente und klimafreundliche Kühlung

Förderabwicklung:

Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Investitionszuschüssen und beträgt bis zu 50 % der förderfähigen Investitionskosten.

Detailinformationen:
Förderprogramm Energieeffiziente Sportstätten

Österreichweite Förderangebote

Ihr klimafreundliches Vorhaben für 2025 wird belohnt! Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) wartet mit zahlreichen Förderangeboten auf:

  • Sanierungsbonus fürs Eigenheim
  • Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme
  • Auf- bzw. Ausbau einer Photovoltaik-Anlage
  • (E-)Transport- und Falträder
  • E-Mobilitätsbonus
  • Zuschuss für eigene „Stromtankstelle“
  • Reparaturbonus

Zur breiten Palette an Fördermöglichkeiten geht’s hier.

Der ASVÖ bietet hauptsächlich Förderungen im Bereich Energie und Mobilität. Informationen erhalten Sie bei Ihrem Landesverband.

Green Events & Best Practices
ASVÖ Familiensport

Nachhaltige Sportveranstaltungen

Green Events sind Veranstaltungen, die während der gesamten Organisation auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte Rücksicht nehmen. Generell gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Sportvereine, einen nachhaltigeren Weg einzuschlagen. Es gibt schon einige Vorzeigebeispiele.

Die Ausrichtung eines Green Events muss nicht teurer sein als herkömmliche Veranstaltungen. Die Feste im Einklang mit der Umwelt und mit sozialer Verantwortung ziehen die öffentliche Aufmerksamkeit – speziell von Sponsoren – auf sich und sind gut fürs Klima. Wie das geht, finden Sie in den Best Practice Beispielen des ASVÖ.

Nachhaltige Sportveranstaltungen

Sportveranstaltungen sind von enormer gesellschaftlicher Bedeutung, da sie ganze Bevölkerungsgruppen in ein soziales Netzwerk integrieren können. Allerdings gehen die sportlichen Ereignisse mit einer Zunahme an CO2-Emissionen, einem gesteigerten Verkehrsaufkommen, achtlos weggeworfenem Müll, zugeparkten Straßen sowie einem hohen Energie- und Wasserbedarf einher. Ein „grüner Faden“ sollte sich von der Planung bis zur Umsetzung von sportlichen Veranstaltungen durchziehen.

Green Events zeichnen sich aus durch:

  • An- und Abreise mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln

  • Öffentlich gute Erreichbarkeit und Barrierefreiheit

  • Verpflegung mit regionalen, saisonalen, biologischen produzierten oder fair gehandelten Lebensmitteln

  • Vermeidung und Trennung von Abfall sowie Mehrwegsysteme

  • Schonenden Umgang mit Ressourcen wie Energie und Wasser

  • Aspekte der sozialen Verantwortung

  • Kommunikation der Green Event-Maßnahmen

GreenEvents-Netzwerk

© Green Events Austria

Nachhaltige Sportvereine in Österreich

Das Netzwerk Green Events Austria bündelt Informationen für eine nachhaltige Eventbranche und bietet zu den Themenbereichen Mobilität & Klimaschutz, Eventlocation & Unterkunft, Energie & Wasser, Verpflegung & Catering, Beschaffung & Abfall, Eventtechnik & Ausstattung zahlreiche Hinweise, Links und Kontakte für Veranstalter*innen. Weiters gibt es zahlreiche regionale Initiativen und Förderungen, die im Bereich „Green Events“ sensibilisieren, informieren, beraten und fördern.

Mit dem Wettbewerb nachhaltig gewinnen werden jedes Jahr nachhaltige Sport- und Kulturveranstaltungen mit Vorbildcharakter ausgezeichnet und Maßnahmen in den Bereichen Abfall und Beschaffung, Mobilität und Klimaschutz, Speisen und Getränke, Energie- und Wasserverbrauch, Soziale Verantwortung sowie Kommunikation berücksichtigt. Neben einzelnen Veranstaltungen werden auch Sportvereine gewürdigt, die sich dauerhaft für Nachhaltigkeit engagieren. Hier geht’s zum Wettbewerb nachhaltig gewinnen.

Checkliste für nachhaltige Events für Sportvereine

Mindestanforderungen für nachhaltige Veranstaltungen in Österreich

Best Practice-Beispiele

Der ASVÖ zeigt Erfolgsrezepte für nachhaltige Aktivitäten, Initiativen und Eventgestaltung seiner Sportvereine auf.

BURGENLAND Burgenland Extrem

Gehen und laufen bis zur wohltuenden Erschöpfung – so lautet das Motto von Burgenland Extrem. Der Verein bewegt Menschen von Drinnen nach Draußen seit 2012.

Das Flaggschiff des Vereins, die Burgenland Extrem Tour, ist eine nonstop 120 Kilometer Winterwanderung rund um den Neusiedler mit internationaler Beteiligung. Dieses Format wurde wegen außerordentlicher Leistungen und Innovationen im Bereich Ökologie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit mehrfach ausgezeichnet. Burgenland Exrtem ist seit 2019 Klimaaktivpartner und bei Green Events als dreifach ausgezeichneter Verein seit 2021 in der Hall of fame.

Das Ziel:

Dass gehende und laufende Menschen im öffentlichen Mobilitäts-Bewusstsein stark und immer stärker wahrgenommen werden. Diese Menschen sollen als echte Klimahelden gelten und in der öffentlichen Raumplanung mindestens genauso berücksichtigt werden wie alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen.

Die Maßnahmen:

  • Entwicklung und Umsetzung von spannenden und außergewöhnlichen Aktionen, die zum Nachdenken anregen
  • Projekte, die Fußgänger-Status im öffentlichen Raum und im öffentlichen Diskurs erhöhen
  • Maßnahmen, die gehende Menschen als vorbildliche Verkehrsteilnehmer*innen wieder zurück in die Sichtbarkeit holen
  • Experimentieren und neuen Geh- & Lauf-Möglichkeiten Platz im öffentlichen Raum geben

Burgenland Extrem hat positive Auswirkungen auf die gesamte Region:

Der „Grüne Gedanke“ zieht sich durch den Verein. Für Menschen, die sich davon inspierieren lassen, hat Burgenland Extrem in Zusammenarbeit mit den ÖBB ein einzigartiges und umfassendes Mobilitäts-Package entwickelt: das TRANSFER-TICKET. Dieses Ticket ist ein Rundum-Sorglos-Fahrschein für die autofreie Anreise und Teilnahme an den mehrfach ausgezeichneten Green Events des Vereins. Weitere Aktivitäten:

  • Mehrwegbecher als Teil des Startpaketes
  • Tee & andere Getränke ausschließlich nur in Großgebinden (Thermo-Container sowie Feld-Schankanlagen) zur Versorgung der Teilnehmer*innen
  • Produkte & Lebensmittel aus und von der Region. Der Verein entwickelt erfolgreich neue Produkte, die er in Kooperation mit lokalen Produzenten für die Tour verwendet und auch auf den Markt bringt. Zum Beispiel den Burgenland Extrem Furter, der gemeinsam mit dem Familienbetrieb GRAF schon seit vielen Jahren bei BILLA erfolgreich vertrieben wird.
  • einzigartige und nachhaltige Trashy-Bags (Starttasche = Müllsammelbeutel)
  • eine Ringlinie von Großraum-Shuttle-Bussen rund um See
  • Haubenköche oder Schulen, die mit lokalen Spezialitäten aus regionalen Zutaten Versorgung bieten
  • Strecke wird in der Nacht nicht beleuchtet
  • Labestationspartner haben alle wassersparende Sanitäranlagen und Teilnehmer*innen bekommen mit dem Startpaket ein Stoff-Handtuch
  • Pissoirs funktionieren ohne Wasserverbrauch
  • Gender-Aspekte sind eine Selbstverständlichkeit
  • Umweltschutzmaßnahmen werden vor und während der Veranstaltung mehrfach aufgegriffen
NIEDERÖSTERREICH TC Brunn am Gebirge

Bereits seit 2018 beschäftigt sich der Tennisclub Brunn am Gebirge mit Nachhaltigkeitsthemen rund um den Tennissport und den Betrieb des Clubs, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Fokus stehen dabei:

  • ein Abfallwirtschaftskonzept inkl. Sammlung und kreativer Wiederverwertung gebrauchter Tennisbälle
  • ein Mobilitätskonzept
  • nachhaltige Sanierungsmaßnahmen und Ressourcenschonung
  • Tauschbörsen bzw. Flohmärkte
  • Green Events
  • Kommunikation inkl. Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes

Auch die seit 2021 in Betrieb stehende solare Warmwasseraufbereitung am Dach des Clubhauses ist mit einer jährlichen Energieeinsparung von rund 50% eine aktive Maßnahme zum Umweltschutz.

„Nachhaltigkeit zahlt sich aus“

Für die zahlreichen Projekte in Sachen Nachhaltigkeit durfte der TC Brunn am Tag des Sports 2023 eine Ehrung entgegennehmen: Das Sportministerium hat gemeinsam mit dem organisierten Sport einen Preis für ehrenamtliche Funktionär*innen in den Sportvereinen ins Leben gerufen. Der Ehrenamtspreis wurde in sieben Kategorien vergeben und der TC Brunn erreichte in der Kategorie Nachhaltigkeit den 2. Platz. Übergeben wurde der Preis von Sportminister Werner Kogler.

2025 wurde der TC Brunn am Gebirge beim bundesweiten Wettbewerb „nachhaltig gewinnen!“ des Netzwerks Green Events Austria als einer der vorbildlichsten Sportvereine Österreichs ausgezeichnet. Der traditionsreiche ASVÖ-Verein aus Niederösterreich setzte sich in der Kategorie Sportvereine durch und überzeugte die Jury mit einem umfassenden Engagement für Klimaschutz und nachhaltige Vereinsentwicklung.

Vereinsobmann Gerald Mitterbäck unterstreicht: „Nicht nur unsere regelmäßige Teilnahme am Preis Nachhaltig Gewinnen ist für uns Motivation, den nachhaltigen Weg zu bestreiten. Wir versuchen speziell unseren über 500 Mitgliedern und anderen Vereinen, hier in der Gemeinde und darüber hinaus ein Vorbild zu sein und erweitern unsere Projekte und Vorhaben gemäß der SDG-Kriterien kontinuierlich!“

STEIERMARK Bad Loipersdorfer Buschenschanklauf & Nordic Walking

Ende September 2023 lockte der Bad Loipersdorfer Buschenschanklauf & Nordic Walking Sportbegeisterte in die „Ost-Steirische Toskana“. Seit 2001 ist die Veranstaltung ein Fixstarter im ASVÖ-Terminkalender. Das Besondere an dem Lauf sind die Labestellen mit kostenloser Buschenschankjause – vor allem beim Nordic Walking Bewerb über zwölf Kilometer und beim Buschenschankfest im Ziel.

Beim Buschenschankfest im Ziel kooperiert der ASVÖ Steiermark mit Vereinen im Ort. Dabei ist das Thema Müllvermeidung ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit.

Konkrekte Maßnahmen waren laut Johann Lindner, Bundesfachwart für Triathlon:

  • Der Veranstaltungswagen, der aus den Einnahmen des Buschenschankenfests finanziert wird. „Wir erweitern diesen jährlich und er muss natürlich in Stand gehalten werden. Dafür ist ein Beitrag der Gemeinde notwendig. Um die Gäste bei der Siegerehrung zu halten und zur Konsumation zu motivieren, haben wir Rahmenbewerbe (Live Musik, Kinderläufe etc.) veranstaltet und so ein kleines Dorffest auf die Beine gestellt“, erklärte Lindner. „Der Eventwagen beinhaltet 40 Biertische und dazugehörige Bänke acht Partyzelte, Geschirr und Besteck, aber auch einen Geschirrspüler, Kochplatten und Kochutensilien“, zählte der Bundesfachwart auf.
  • Das Buschenschankfest wird über ein Gemeinschaftskonto (Gemeinde) abgerechnet. Der Veranstaltungswagen steht allen Vereinen, die am Buschenschankfest beteiligt sind (von Feuerwehr bis Gesangsverein), für eigene Events zur Verfügung.
  • Regionaler Einkauf: Die gesamten Lebensmittel werden regional eingekauft. Direktvermarkter gibt es im Ort genug (Wein, Säfte, Fleisch-Wustwaren, Brot, Gemüse etc.)
  • Der Lauf: „Anstelle einer aufwändigen Labestelle im Ziel, haben wir uns entschlossen, diese klein zu gestalten (Obst der Saison und isotononische Getränke im Papierbecher). Jede/r Teilnehmer*in im Ziel erhielt einen Fünf-Euro-Gutschein für das Buschenschankfest (dieser wird zu 100% durch das Nenngeld des Laufes finanziert)“, so Lindner.
  • Der Shuttlebus: Start (Therme Loipersdorf) und Ziel (Ort Loipersdorf) beim Bewerb sind nicht ident. Die Teilnehmer*innen wurden gebeten, im Ziel zu parken. Darüber hinaus stand ein kostenloser Bus zur Verfügung, der zwischen Start und Ziel pendelte.
  • Das Startsackerl: Die Papiersackerln waren frei von Plastik: Sie wurden im Nachbarort erworben und durch einen kostenlosen Eintritt im Thermenresort Loipersdorf aufgewertet.
  • Die Labestationen: Diese wurden von vier Buschenschanken betreut. Auch hier entstand kein Müll, da auch diese Gläser ausschenkten. „Für eilige Läufer verwendeten wir jedoch aber Papier-Trinkbecher“, schloss der Bundesfachwart ab.
STEIERMARK SUP Sportklub Graz

Der Verein achtet auf einen effizienten Einsatz von Wasser, Strom, Wärme, die Verwendung umweltfreundlicher Materialien und eine umweltschonende Nutzung des Vereinsgeländes.

  • Mobilität: Der Verein ist neben der Mur (Fluss) mit direkter Geh- und Fahrradweganbindung. Eine Bushaltestelle ist in 2 min zu Fuß erreichbar. Für Murabfahrten oder bei der Teilnahme an Wettbewerben werden immer Fahrgemeinschaften gebildet.
  • Energie & Ressourcen: Als Lagerstätte für Board und Material wird ein gebraucht gekaufter Container verwendet. Dazu wurde dieser mit natur belassenem Holz verkleidet. Das Lager sind ohne Strom und Heizung ausgestattet. Sie sind das ganze Jahr einsatzfähig und werden auch ganzjährig benutzt. Der ökologische Fußabdruck wird dadurch sehr gering gehalten.
  • Abfall: Seit Mai 2023 hat der Verein die Mülltrennung eingeführt und ein ökoligisches Klo https://oeklo.at/gemietet.
  • Aktiver Umweltschutz: Der Verein nimmt jedes Jahr an der Muruferreinigung der Stadt Graz teil und ist auch unter dem Jahr aktiv in der Müllbeseitigung. Jeder schwimmende Müll wird von unseren Mitgliedern aus der Mur gefischt und fachgerecht entsorgt.
VORARLBERG FFG Feldkirch Volley

Der 12. Sparkassencup für Nachwuchsvolleyballer*innen, durchgeführt von FFG Feldkirch Volley, brachte im Jänner 2023 15 Teams aus fünf Nationen nach Feldkirch (A, FL, CH, D, F). In den Sporthallen in Gisingen-Oberau wurde um die Wanderpokale gespielt.

„…Und plötzlich ging Nachhaltigkeit doch“, zeigte sich ASVÖ-Bundesfachwart Volleyball, Hans-Peter Schuler, erfreut. „Es galt, insgesamt 270 Personen an beiden Tagen mit frisch gekochtem Essen zu versorgen. Für die Ausgabe konnte der Verein nicht auf Mehrweggeschirr zurückgreifen, da das pro Gedeck fünf Euro an Miete gekostet hätte. Dies auf den Essenspreis (zehn Euro für Mittagessen, Nachtisch, 0,5l Getränk) aufzuschlagen, wäre nicht in Ordnung im Nachwuchsbereich!“, erklärte der ASVÖ-Bundesfachwart. „Aber nach intensiver Suche nach dem passenden, nachhaltigen Gedeck kamen wir auf folgende Lösung“, legte Schuler zufrieden dar:

  • Teller aus Palmblättern (von Interspar)
  • Besteck aus Holz, das zusammen knapp 60 Cent kostet
  • Getränke gibt es bei uns ausschließlich im Mehrweggebinde
  • Nachtisch bestand aus Obst (Fa. Peherstorfer, Feldkirch)
  • Kaffee in Tassen, Kuchen wurde nur auf Servietten ausgegeben

Die Vorteile, die sich daraus ergaben:

  • Kein Abwaschen mehr (kein Wasserverbrauch bzw. Abwasser, kein Personal dafür)
  • Kein Plastikmüll durch Getränkegebinde aus Kunststoff
  • Teller, Besteck, Obst- sowie Speisereste können kompostiert werden

Am Speiseplan standen übrigens für Samstag: frisch gekochte Penne (Scheidbach Eierteigwaren, Rankweil); Schinkenrahmsoße (Pute); Tomatensoße und als Dessert eine Banane. Und am Sonntag: frisch zubereitete Hühnerschnitzel mit Reis, Erbsen und Soße (Fleisch): frisch zubereitete Kornlaibchen mit Reis, Erbsen und vegetarischer Soße sowie ein Apfel. An beiden Tagen gab es ein Isogetränk (0,5l von „VO ÜS“, Dornbirn). Das Essen wurde von der Köchin von „Herbert’s Dorfmetzg“ in Meiningen zubereitet und geliefert.

Klimafitte Sportstätten
Klimafitte Sportstätten

Klimafitte Sportstätten – Beratungsprogramm

Steigende Energiekosten sind eine Herausforderung für den Betrieb vieler Sportstätten.

Aufgrund des Alters zahlreicher Sportstätten fallen zudem hohe Sanierungskosten an. Mit baulichen Energieeffizienz- und Managementmaßnahmen können die Energieausgaben sowie die Treibhausgasemissionen von Sportstätten gesenkt werden.

Klimafitte Sportstätten – Beratungsprogramm

Wie machen Sie Ihre Sportanlage klimafit?

Mit dem KOSTENLOSEN Beratungsprogramm Klimafitte Sportstätten begleiten wir Sie als Verein individuell dabei, ihre Sportanlage für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Von Energiegemeinschaften über thermische Sanierung und Umrüstung auf LED-Einbau bis hin zu E-Mobilität, Heizung sowie Kühlung analysieren wir die vielfältigen Themenfelder gemeinsam mit Ihnen, um die zielführendsten Maßnahmen herauszuarbeiten und die Sportstätten nachhaltig in die Zukunft zu führen.

Bei der Auswahl und Umsetzung neuer Maßnahmen begleiten Sie fachkompetente ASVÖ-Nachhaltigkeits-Berater*innen. Sie helfen den Vereinen, in denen es oft an zeitlichen Ressourcen fehlt. Der Aufbau des Netzwerkes wird vom BMKÖS finanziell gefördert. Die Berater*innen des ASVÖ unterstützen Vereine zu den Themen Nachhaltigkeit im Sportverein und Energieeffizienz von Sportstätten mit ihrem umfassenden Know-how und helfen dabei, die geeigneten Maßnahmen zu setzen sowie Förderprogramme und Unterstützung durch weitere Expert*innen zu erhalten.

Machen Sie Ihre Sportstätte für die Zukunft fit:

Best Practice Beispiel – Allgemeiner Turnverein Graz

Offensiv in die Zukunft: klimafit dank smarter Sanierung

2.200 Mitglieder und 7 Sparten zählt der Allgemeine Turnverein Graz (ATG) – vereint unter einem Dach, das wie die Gebäudehülle in den 60ern erbaut und mittlerweile in die Jahre gekommen ist und entsprechend hohen Energiekosten verursacht. Allen war klar: die Sportanlage musste dringend saniert und zukunftsfit gemacht werden.

Bei einer Auslastung von rund 90% ist die Sportanlage nicht nur für den Verein, sondern auch für den Grazer Schulsport unverzichtbar. Anstatt weiter Flickwerk zu betreiben, entschied sich der ATG für einen mutigen und visionären Ansatz.

Im Rahmen des Projekts wurde eine umfassende, nachhaltige Lösung erarbeitetet: eine thermisch optimierte Gebäudehülle mit Vollwärmeschutz und eine begrünte Dachfläche, die das Raumklima verbessert und den Energieverbrauch deutlich reduziert, sorgen für ganzjährig optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen.

Details zu diesem spannenden Projekt finden Sie hier im Steckbrief.

Best Practice Beispiel – UTC Jennersdorf

Clever gefördert, langfristig modernisiert

Wie viele Sportvereine in Österreich stand auch der UTC Jennersdorf vor typischen Herausforderungen: begrenzte finanzielle Mittel, knappe zeitliche Ressourcen der ehrenamtlichen Funktionär*innen und eine in die Jahre gekommene Tennisanlage.

Anstatt nur zu reagieren, ergriff der Verein selbst die Initiative: Mit fachlicher Unterstützung und in Kooperation mit Bund, Land und Gemeinde setzte er auf eine umfassende Modernisierung. Die Umstellung von fünf Sand- auf RedCourt-Plätze sowie LED-Flutlicht über den modernisierten Spielflächen und eine optimierte Beleuchtung im Vereinsheim wurden konsequent umgesetzt. Das Ergebnis überzeugt: niedrigere Energie- und Wartungskosten, moderne Spielbedingungen sowie eine fast ganzjährig nutzbare Infrastruktur mit einladendem Vereinsheim, das durch vollständige Barrierefreiheit – vom Eingang bis zur Dusche – und eine brandneue Küchenausstattung besticht.

Ein Gewinn für ganz Jennersdorf. Ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie Eigeninitiative und gezielte Investitionen Sportstätten zukunftsfähig machen und die Zufriedenheit der eigenen Mitglieder steigern.

Best Practice Beispiel – ASKÖ Bewegungscenter Maxglan

Gebäudesanierung mit Weitblick

Umfassende Modernisierung, effiziente Beleuchtung, nachhaltige Energie – die ASKÖ Salzburg geht voran. Was mit einem undichten Dach der Tennishalle begann, wurde zum Startschuss für eine umfassende Sanierung.

Dank fachlicher Unterstützung von verschiedenen Expert*innen und des Projekts Klimafitte Sportstätten konnte die Gebäudehülle erneuert, eine leistungsstarke PV-Anlage installiert und die Beleuchtung auf LED-Flutlicht umgestellt werden.

Eine Investition die sich rechnet: geringere Energiekosten, moderne Trainingsbedingungen und mehr Planungssicherheit für die Zukunft. Ein Vorzeigeprojekt nachhaltiger Vereinsarbeit – mit Wirkung weit über das Dach hinaus.

Mobilität
Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Klimafreundliche Mobilitätsmaßnahmen

Der Bereich der Mobilität bietet großes Potenzial, die Ökobilanz im Sportverband und – verein positiv zu beeinflussen und klimafreundliche Maßnahmen umzusetzen.

Der sparsame Einsatz von PKWs, die Anreise per Rad oder zu Fuß und die Gründung von Fahrgemeinschaften ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Vereinskassa.

Verkehr ist der größte CO₂-Emittent in Österreich und führt zu einer Verschärfung der Klimakrise bei gleichzeitiger Einschränkung der Lebensqualität. Mit dem kostenfreien Vereinsrechner von myclimate können Sportvereine jeder Größe und Sportart errechnen, wo ihre größten Emissionsquellen liegen. So finden Sie heraus, was sie für Klimaschutz, CO₂-Reduktion und -Vermeidung tun können! Zum CO₂-Rechner für Sportvereine geht es hier.

Durchdachte Mobilitätskonzepte helfen, den Trainingsalltag, Veranstaltungen und Wettkämpfe möglichst effizient zu gestalten.
Relevante Aspekte sind dabei:

  • Reduktion von CO₂-Emissionen, Schadstoffen und Lärm
  • Vorrang von Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Vereinsbus, Leihautos und Shuttleservices

Die Anreise mit dem Fahrrad ist nicht nur gut für die Fitness, sondern auch für die Umwelt.
Mehr Infos zu Diensträdern:

Allgemeine Infos zu Förderungen für Elektrofahrräder und Radabstellanlagen: Radlobby

Kriterien für nachhaltige Mobilität bei Sportveranstaltungen:

  • Anreisemöglichkeit ohne PKW (muss)
  • Vorrangige Kommunikation einer klimaschonenden An- und Abreise (muss)
  • Mobilität bei Side Events (muss)
  • Zentral gelegener Veranstaltungsort bei regionalen Veranstaltungen
  • Veranstaltungsort mit öffentlicher Verkehrsanbindung
  • Motivation zu und Unterstützung einer umweltfreundlichen Anreise
  • Mobilität vor Ort bei mehrtägigen Veranstaltungen
  • Erreichbarkeit der Unterkünfte
  • Mobilitätsangebote von Seiten der Veranstalter
  • Beauftragung von Transportunternehmen

Weitere Informationen rund um Mobilität und Verkehr

Klimaaktiv – Informationen zur Mobilität
Klimaaktiv – Förderungen im Bereich Mobilität
Umweltbundesamt – Informationen zum Thema Verkehr

Weitere Informationen unter: